Ich kann es zwar nicht so gut wie Grass, besonders da ich um diese Zeit noch relativ nüchtern bin, was anscheinend nicht auf alle, die dichten, zutrifft, aber ich will es dennoch mal versuchen, das "Dichten".
Also, hier isses, das "Undichte Gedicht", ich geh mit Grass ins Gericht:
Der Butt, der Butt, ich schreib Deutschland kaputt.
Mantje Manthe Timpe Te, ich beschmutz das Nest in dem ich steh.
Ich steh für tolle Gedichte, im Kopf ist es aber bei mir schon lange sehr lichte.
Und läuft es mit dem Dichten mal nicht rund, schreib ich über mein Vaterland Schund.
Ich hab meinen Verstand leider nicht mehr beisammen, anders kann ich es mir nicht erklären,
Dass ich alles so verdreht nun seh,
Die Griechen leben in Saus und Braus, kassieren Rente für Opas tote Maus,
Die Deutschen sollen dafür bluten, sich beim Schaffen doch noch mehr sputen,
Und sind sie nicht willig, sagen gar die sollen mal sparen, anstatt 14 Monate Lohn abzusahnen,
Dann mach ich sie rund, nenn sie Rechthaber, tu ihre Schande kund,
Ach Gott wie ist es schön, dem eigenen Volk und Statt den Arsch zuzuwenden,
.........
anstatt einmal, nur ein Mal, das Maul zu halten und nachzudenken.
Also so was würd ich schreiben, ach ne, dichten, wenn ich es eben könnte, und nicht so schrecklich nüchtern wäre.....
Letztendlich ist Alles, das in Deutschland ist, existiert, geglaubt, gelebt und gedacht wird, ein Teil Deutschlands. Ob dieser Teil dem Einzelnen oder der Gesellschaft, der Mehrheit, gefällt, von ihr akzeptiert wird, ist dann die zweite Frage. Somit sind alle Religionen, auch die seltensten, ein Teil des Ganzen. Und dies unabhängig davon, wieviele Anhänger sie haben.
Es ist ja auch jeder Bürger, egal ob Muslim, Jude oder Christ, ein Teil Deutschlands, somit auch sein Glaube.
Anders sähe es wohl aus, wenn es eine Staatsreligion gäbe, wenn es ein totalitäres System in Deutschland bestimmen würde, was zu glauben und was nicht zu glauben ist. Da wir dies zum Glück nicht haben, da wir eine pluralistische Gesellschaftsform in diesem unserem Lande wollen, kann kein Glaube, so selten oder gar abwegig er auch sein mag, nicht als Teil Deutschlands angesehen werden.
Der Islam ist da, er existiert, wird gelebt, zu behaupten, er sei nicht Teil Deutschlands, widerspricht dem pluralistischen Grundgedanken, widerspricht den Werten unserer Verfassung.
Ob einem dies nun gefällt oder nicht spielt eigentlich keine Rolle, es ist ein Fakt, den wir hinnehmen sollten, wenn wir, die christliche Mehrheit, uns nicht in die Ecke derer stellen wollen, die an den Werten der Freiheit, der pluralistischen Gesellschaft, der Verfassung gar rütteln.
Oder käme jemand von uns auf die Idee, zu behaupten, Sachsen sei nicht Teil Deutschlands, nur weil man die Sprache vielleicht als etwas "anders" bezeichnen könnte? Oder Hessen, oder Bayern?
Worauf es ankommt ist die Art des Umgangs miteinander, und was gar nicht geht, ist, sich auf die Religionsfreiheit zu berufen, dann aber unter diesem Deckmäntelchen die Freiheit des Einzelnen zu beschneiden, das Leben Andersgäubiger als minderwertig zu benennen und sich aufgrund des Glaubens zum Richjter zu machen. Ich meine damit, dass auch der Muslim, der ja gerne Teil Deutschland sein möchte, sich doch bitte an die Verfassung hier halten möge und dem Anderen ebenso das Recht zugestehen möchte dass er für sich selbst einfordert.
Was ist an Salatfisten so schlimm?
Man hat bestimmt noch die Bilder des vergangenen Wochendes vor Augen, als in verschiedenen noch bewohnbaren Städten des Ruhrgebiets wütende Menschen in teils abenteuerlich anmutender Gewandung (einige als Kara-Benemsi, andere als SS Scherge Fritz Dumpf) aufeinander losgingen, und im Verlauf der unglücklichen Aktion sogar die Staatsmacht zumindest örtlich ins Wanken geriet. Die einen rauften sich vor Wut die Bärte, die andern streckten die ebenso wutverkrampfte Faust in die Luft. Was war da los im Pott?
Nun hat man mir ja schon des Öfteren nachgesagt, ich neigte dazu manche Dinge zu verdrehen, bar jeder Absicht natürlich, ich bin nur leider schwerhörig, meine Kasse zahlt keine Hörhilfe, und so bekomme ich von Nachrichten, die leider meist ohne Untertitel ausgestrahlt werden, oft nur Wortfetzen mit, da kann es denn schon mal passieren, dass sich etwas verdreht...unbeabsichtigt natürlich.
Aber um dem zumindest bei diesem Beitrag vorzubeugen habe ich im Internet gründlichste Recherchen angestellt, und zwar in Gestalt eines Suchmaschinenmarathons die einzelnen Bestandteile des Wortes Salatfisten betreffend, da das ganze Wort wohl durch die Sprachprobleme bei der Übersetzung vom Arabischen ins Deutsche gelitten hat. Also habe ich, pfiffig wie ich bin, eben einmal jeden einzelnen Wortteil gegooglet, nämlich eben Salat und dann Fisten. Nun fiel es mir wie Schuppen von den Augen, und mir wurde alles klar, es war ein epiphanisch anmutendes Erlebnis, aber es erschreckte mich auch in seinen Abgründen.
Ich denke, über den Wortteil "Salat" muss ich mich nicht allzu lange ergehen, bestimmt haben viele der geneigten Leser schon einmal selbst Salat gegessen, oder einem zugesehen, der Salat aß, oder gar einen Salat im Garten gezogen, aus Samen kleinster Gestalt, den Keim gehegt und gepflegt, gegossen, gedüngt und vor praller Sonne geschützt und die ihn belagernden Schnecken mit blauen Körnchen beworfen. An solch einem Salat kann man richtig hängen, das kann ich verstehen, nach all der Mühe mit der Aufzucht. Dennoch mahne ich auch hier Toleranz an, zuerst kommt der Mensch, dann der Salat. Aber ist der Mensch erst einmal da, hat man als Gastgeber auch meistens den Salat, wie die gastgebenden Städte der Salatfistenspiele Mai 2012. Also so viel nun zum Salat.
Zum Fisten muss ich eben auch kommen, denn es ist der zweite Teil des Wortes, es steht am Ende, und ganz seinem Stande entsprechend ist es auch das Letzte, was ich mir persönlich auf einen wie auch immer gearteten Wunschzettel schreiben würde, selbst die Beulenpest nebst Fusspilz wäre mir lieber. Aber es soll tatsächlich Menschen, meist Männer, geben, die auf das "Fisten" abfahren. Mir unverständlich, aber ich bin tolerant, mag Salat und auch Schnecken, Korn mag ich weniger, fisten gar nicht. Oh, Sie, der geneigte Leser, weiss immer noch nicht was "Fisten" jetzt genau ist. Das erklären wir in der nächsten Ausgabe unsrer Sammelreihe "Die großen Perversionen der Weltgeschichte" für nur noch 12,99 jeden Montag am Kiosk...hehe, nein, Spass, ich verkauf ihnen keine Sammelteile, Stehordner, Register und Magister, ich sag es gleich im nächsten Absatz.
Also, ich googlete "Fisten", und als erstes fand ich den Wikipedia-Eintrag "Fistel", der Eintrag wurstelte sich so weiter bis zur Analfistel, und da wusste ich "ich bin richtig".
Und Bilder tauchten da auf, im Internet, dem Hort der Unzucht und des Lasters, den virtuell wiedererstandenen digitalen Städten Sodom und Gomorrha. Jetzt zwar mit Gummihandschuhen, wie bei der künstlichen Elefantenbefruchtung, kommt es Ihnen jetzt? Also ich meine die Erleuchtung, so wie ich sie hatte, die Epiphania?
Also Fisten, da steckt der Eine dem Anderen die Faust dahin, wo der Salat rauskommt. So.
Wenn so etwas zwischen zwei geistig reifen Erwachsenen passiert, wenn alle einverstanden sind, dann soll es eben so sein, manch Proktologe lebt nur davon, die Folgen wieder zu verkitten.
Und dann so ein Fass aufmachen, mit Ausweisung drohen, nur weil manche eben so etwas mit einem Salat machen, vielleicht auch mit Handschuhen, ich hab da keinen aktiven Salatfisten gesehen, und auch keinen passiven Salat, wahrscheinlich machen die das nur zu Hause. Also ich meine in ihrem Haus, nicht ihrem eigenen Zuhause, in das sie übereifrige Politiker, wahrscheinlich allesamt Schrebergärtner mit einem erheblichen Salatbestand im Beet.
Nur weil jemand gerne die Faust in einen schönen, knackigen, frischen grünen Salat (grün..hm...Farbe...Prophet...oh....)...Toleranz, liebe Landsleute, nicht gleich die Fäuste in die Luft, oder wart ihr nur böse, weil ihr nicht mitmachen durftet beim Salatfisten?
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Da sang doch mal jemand etwas von Bananen, die es wohl ausgerechnet sein sollten, und es gilt auch immer noch der geflügelte Spruch vom Handel mit Bananen, also wenn jemand ohne Erfolg mit etwas gehandelt hat, dann hat er gemäß dieses Spruches mit Bananen gehandelt. Nun ist es zwar noch nicht ganz raus, ob Frau Schavan, ihres Zeichens (noch?-quosque tandem?)-Bundesbildungsministerin, ohne Erfolg bei ihrer vor Urzeiten, als es noch keine Münzkopierer in Unis gab, oder diese dem begüterten Adel vorbehalten waren, wie bestimmten Freiherrn und Baronen, oder gab es vor schätzungsweise 150 Jahren doch schon Kopierer, na jedenfalls ausgerechnet Bildung musste es sein, als Fahnenträgerin einer Schülerschaft, die mit dem tablet aus der Mensa..( i-gittpad) äh..nein, da verwechsle ich wieder was, also jedenfalls hat die Dame wohl abgekupfert, ehrenhaft nur als Kupferstecher, eine Schande für die Bildung, wenn die oberste Bildungshüterin nicht umhin konnte, bei ihrer Doktorarbeit passagenweise die Fußnoten und Zitierhinweise zu "vergessen". Wie ein Kapitän, der seinen Mitgliedsausweis beim örtlichen Ruderverein nur bekommen hat, weil sein älterer Bruder beim Antrittsrennen für ihn angetreten....
Abtreten, Frau Schavan, so schnell es geht, sollte sich das bewahrheiten, was jetzt schon einige Rechtsexperten als bewiesen ansehen.
Da hat es wieder einmal eine Internet-Seite geschafft, was eine ganze Prüfungskommission an Juristen nicht geschafft hat, nämlich eine Doktorarbeit auf ihre Urheberschaft zu prüfen. War damals aber auch schwer, so vor 150 Jahren, ohne Internet und Kopierer, ohne Brille,------ und vor allem ohne Ahnung.....
Und das Thema auch noch, also mal ehrlich, Frau Schavan, wurde Ihnen da nicht ganz lau ums Herz, als Sie sich da über "Person und Gewissen" ausließen, also Bananen hätte ich ja noch verstanden als Thema, aber G E W I S S E N !!!! Das stinkt doch!
Da hat die Jugend ja wieder einmal ein leuchtendes Beispiel, wie weit man es doch mit abpinnen, schummeln und tricksen schaffen kann.....und Bananen eben......
blog challenge: Meine drei Lieblingsfilme (Würg)
Welchen Grund könnte es wohl haben, dass ich mir drei Filme aussuche, sie nach Hause trage und es auf mich nehme, meinen DVD Player damit zu füttern?
Nun, natürlich könnte es daran liegen, dass ich gerne Dinge kaufe, nach Hause trage und in den Schlitz meines DVD-Players einführe, aber das ist es nicht alleine, es geht weit darüber hinaus.
Ich ärgere mich auch schrecklich gerne, einmal darüber, dass ich wieder 3 silberne Scheiben mehr im Haus habe, die ich teuer bezahlt habe, sie nun fast bis zur Hälfte ansehen kann, bis sich dann endlich einer erbarmt und mich anruft, ich müsse zur Arbeit, oder einer klingelt, er hätte dies und das und überhaupt fällt den Leuten ja ständig etwas ein dass mich mitten im Film davon abhält zu erfahren, ob der niedliche Schnuckel, seines Zeichens Hauptdarsteller in allen meinen Lieblingsfilmen, es schafft, die alte blonde Hexe rumzukriegen. Was wollen die hübschen Männer nur mit den Weibern, das ist und bleibt mir schleierhaft.
Aber natürlich kriegt er sie, nur ich bekomme es eben nicht mit, weil ich halt beschäftigt bin, oder eingeschlafen, wenn es gut geht.
Und da ich mittlerweile alt und allerdings mangels Haaren immer noch nicht grau bin habe ich natürlich meine Probleme mit der Technik, es klappt eben nicht so mit dem modernen Zeugs, was allerdings wohl weit mehr daran liegt, dass ich nur altes Zeugs habe, allerdings davon träume, neues, modernes Zeugs zu haben und dann oft Traum und Realität verwechsle und mich dann wundere, dass mein VHS Band nicht in den DVD-Schlitz passt oder umgekehrt.
Mein Psychiater nennt das Realitätsverlust, mein Elektronikdealer beim Blödia-Markt aber Kaufdruck, egal, es kommt auf das Gleiuche raus, ich hab schlicht keinen Spass dran und schaue dann doch lieber die Hitparade der Volksmusik anstatt Battleship.
Meine Lieblingsfilme, nun, die wechseln ab, mal so, mal so, je nachdem wie ich drauf bin. Und wenn ich mal Zeit habe, ins Kino zu gehen, oder wenn ich mir dringend was anschauen soll, weil der sooo gut sein soll, der Kinokassenfilmchenseherpreisknallerdvdpiratenabkassiererklassikerwirdernichtganzsichernichtbeimir
Aber ich behalt die drei Filme für mich, sonst will sie gleich wieder einer ausleihen, und futsch sind se, wie so vieles, das ich mal hatte und das nun irgendwo verlorenverschlamptverschachertundverbuddelt ist.
Serien sind mir sowieso lieber, die passen auch besser zu meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne von ca. 18 Sekunden.
blog challenge: Meine drei Lieblingsfilme (Würg)
Welchen Grund könnte es wohl haben, dass ich mir drei Filme aussuche, sie nach Hause trage und es auf mich nehme, meinen DVD Player damit zu füttern?
Nun, natürlich könnte es daran liegen, dass ich gerne Dinge kaufe, nach Hause trage und in den Schlitz meines DVD-Players einführe, aber das ist es nicht alleine, es geht weit darüber hinaus.
Ich ärgere mich auch schrecklich gerne, einmal darüber, dass ich wieder 3 silberne Scheiben mehr im Haus habe, die ich teuer bezahlt habe, sie nun fast bis zur Hälfte ansehen kann, bis sich dann endlich einer erbarmt und mich anruft, ich müsse zur Arbeit, oder einer klingelt, er hätte dies und das und überhaupt fällt den Leuten ja ständig etwas ein dass mich mitten im Film davon abhält zu erfahren, ob der niedliche Schnuckel, seines Zeichens Hauptdarsteller in allen meinen Lieblingsfilmen, es schafft, die alte blonde Hexe rumzukriegen. Was wollen die hübschen Männer nur mit den Weibern, das ist und bleibt mir schleierhaft.
Aber natürlich kriegt er sie, nur ich bekomme es eben nicht mit, weil ich halt beschäftigt bin, oder eingeschlafen, wenn es gut geht.
Und da ich mittlerweile alt und allerdings mangels Haaren immer noch nicht grau bin habe ich natürlich meine Probleme mit der Technik, es klappt eben nicht so mit dem modernen Zeugs, was allerdings wohl weit mehr daran liegt, dass ich nur altes Zeugs habe, allerdings davon träume, neues, modernes Zeugs zu haben und dann oft Traum und Realität verwechsle und mich dann wundere, dass mein VHS Band nicht in den DVD-Schlitz passt oder umgekehrt.
Mein Psychiater nennt das Realitätsverlust, mein Elektronikdealer beim Blödia-Markt aber Kaufdruck, egal, es kommt auf das Gleiuche raus, ich hab schlicht keinen Spass dran und schaue dann doch lieber die Hitparade der Volksmusik anstatt Battleship.
Meine Lieblingsfilme, nun, die wechseln ab, mal so, mal so, je nachdem wie ich drauf bin. Und wenn ich mal Zeit habe, ins Kino zu gehen, oder wenn ich mir dringend was anschauen soll, weil der sooo gut sein soll, der Kinokassenfilmchenseherpreisknallerdvdpiratenabkassiererklassikerwirdernichtganzsichernichtbeimir
Aber ich behalt die drei Filme für mich, sonst will sie gleich wieder einer ausleihen, und futsch sind se, wie so vieles, das ich mal hatte und das nun irgendwo verlorenverschlamptverschachertundverbuddelt ist.
Serien sind mir sowieso lieber, die passen auch besser zu meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne von ca. 18 Sekunden.
Nicht mit dem Glauben, den man näherer Betrachtung des Mobilfunkmarktes und seiner bundesrepublikanischen Ausprägung sicher verlieren könnte, nein, es ist ein Kreuz mit dem Kreuz, das man irgendwann einmal, geistig umnachtet oder mit einer Schrotflinte im Rücken, jedenfalls wohl kaum freiwillig, unter einem Telekommunikationsmobilfunktelefonabzockknebelvertrag gemacht hat.
Man bekommt zwar keine Waschmaschine, auch keine Thai-Dame namens Ting-Tong Makabangbang, die sich dann bei näherer Betrachtung als Mann herausstellt, aber man bekommt Eines ganz sicher, nämlich eine ganze Menge Ärger bei mieser Verbindung und ständiger Belästigung durch die Minutenpaketesonderangebotewerbecallcenentermitarbeiterparasiten.
Mir erschien das zu lang, deswegen schrieb ich meinem Mobilfunkanbieter schlichtweg er könne sich seine Minutenpakete in den fetten Arsch schieben, mitsamt dem Telefon, das eh nur dann funktioniert, wenn der Betreiber was Neues verticken will. Liegt wohl am Mast, meinte der Herr im Callboy-Center, ich frage mich woher der was über meinen Mast weiß, Unverschämtheit, muss wohl die Cam angewesen sein, als ich das Telefon in der Hosentasche hatte.
Alle telefonieren sie, im Bus, in der Schule, im Supermarkt, im Auto, in der Disco, immer das Ding am Ohr, wie festgewachsen, und festgewachsen sind auch die Klauen der Telefonmobilitätsbereitstellerbanden auf den Konten ihrer armen, abhängigen Opfer, zu denen ich mich auch zähle, denn um eine Abbuchungsermächtigungselbstmordverpflichtung kommt man ja nicht herum, will man von dem "Supergünstigenminutenvieltelefoniereronaniererrabatt" profitieren, nebst der Zusage, innerhalb einer Wartezeit von nur 48 Stunden im ungünstigsten Fall selbstverständlich sonst nach nur 8 Stunden herrlicher Fahrstuhlmastdarmverknothandywegschmeißmusik endlich noch zu Lebzeiten mit dem Callboy verbunden zu werden, der zwar an dem Problem auch nichts ändern kann, denn es liegt ja bekanntlich am Ma..genau, der hat auch in meine Hose geguckt, aber erst, nachdem er mir alles Geld herausgefischt hat.
Ganze Weltreiche hat der ausufernde Mobilfunkterroristenmartabsahnmelkertodbringersargtreiber schon zerstört. Rom ist das beste Beispiel. Nicht die Dekadenz war Grund des Untergangs, nein, das einstmals prächtige Rom ging unter in einer Wolke von Mobilfunksmog, Telefonrechnungen der letzten Kaiser belegen dass auch deren Grenzen da begannen, wo die Netzbetreiber sie willkürlich gezogen hatten. Auch der Untergang des Sowjetimperiums lässt sich nur mit dem Mobilfunk erklären, nicht etwa mit einem Systemfehler, denn der Kommunismus, oder eben der Sozialismus sowjetischer Ausprägung ist als solches gescheitert, das System krankte an den Mobilfunkrechnungen des Politbüros, so soll Stalin, sanft entschlummert und bis heute noch geliebt von seinem Volke, immer noch bei der Sowjetkom mit mehreren Milliarden Rubel für ein Telefonat in der Kreide stehen, dass er einst mit dem Gröfaz betreffs eines Pakts geführt hat.
Aber das Telefon, hier natürlich besonders das Mobiltelefon, das mir stets so viel Freude bereitet, kann auch Leben retten, so, wie es mein Eigens schon mehrfach gerettet hat. Hätte ich zum Beispiel nicht im Dezember meine Mobilfunkrechnung bezahlt, so wäre es mir rein pekuniär möglich gewesen, eine Kreuzfahrt auf der Costa Concordia zu buchen, mit bekanntem Ausgang. Oder ich wäre mit dem nagelneuen Porsche Turbo Targa gegen die Wand gefahren, den ich mir im Januar hätte kaufen können, wenn da nicht......genau, es liegt am Mast, da hängt sich nämlich so mancher Kunde dran auf, wenn er die Rechnung bekommt......
K'shehalev bocheh rak Elohim shome'a
hake'ev oleh mitoch haneshamah
adam nofel lifnei shehu shoke'a
bit'filah k'tanah chotech et had'mamah
Sh'ma Israel Elohai atah hakol yachol
natata li et chayay natata li hakol
be'enai dim'a halev bocheh besheket
uch'shehalev shotek haneshamah zo'eket.
Sh'ma Israel Elohai achshav ani levad
chazek oti Elohai aseh shelo ef'chad
hake'ev gadol ve'ein le'an livro'ach
aseh sheyigamer ki lo notar bi ko'ach.
Kshehalev bocheh hazman omed milechet
ha'adam ro'eh et kol chayav pit'om
el halo noda hu lo rotze lalechet
le'Elohav kore al saf tehom.
Wie aus Kreisen der Grünen zu erfahren war ist es Physikern, die der Partei "Die Grünen" nahe stehen mittels eines Feld-Wald-und Wiesenversuches unter Einsatz sämtlicher zur Verfügung stehender Rechenkapazität des Supercomputers Zuse 123 (schneller Brüter Konrad) gelungen, ein Modell zu entwickeln, mit dem die Energieprobleme der ganzen Welt für die nächsten 100 Jahre gelöst werden.
"Wir sind begeistert, der Durchbruch ist geschafft", so ein Sprecher der Grünen. "Es ist ein Jahrhundertwurf, der uns da gelungen ist", führte der Sprecher weiter aus. Das ganze Interview wird gerade für die Tagesschau in der ARD heute Abend zurechtgeschitten, bei CNN laufen allerdings schon die breaking news zu diesem Thema.
Bisher sind folgende Einzelheiten an eine interessierte Öffentlichkeit gelangt:
Während durch die Umstellung von der Normalzeit ( MEZ ) auf die Sommerzeit (MESZ), die aus Gründen der Energieersparnis einst eingeführt wurde, tatsächlich kaum ein Einsparungseffekt erreicht wurde, erspart das neue, nun gänzlich wissenschaftlich durchgerechnete Modell der Datumsumstellung so viel Energie, dass sämtliche nuklearen und konventionellen Kraftwerke auf Leistung Null herabgefahren werden können, der Effekt für die Umwelt ist riesig, die natürlichen Ressourcen werden auf die nächsten 10.000 Jahre geschont, es findet faktisch keine Umweltbelastung mehr statt, und die Abhängigkeit vom Öl wird für die nächsten 1000 Jahre unterbrochen. Bis dahin stünden mit Sicherheit neue Energiequellen zur Verfügung, oder der Mensch sei ohnehin ausgestorben.
Das neu errechnete Modell ist anscheinend fast kostenlos, fast ohne Mühe für den Einzelnen, ebenso fast kostenneutral, so der Sprecher. Es werde bereits darüber nachgedacht, die erforderlichen Umstellungen in den einzelnen Haushalten staatlich zu fördern, oder gar die Kosten ganz zu übernehmen, sodass der einzelne Bürger zwar in den Genuss des neuen Modells käme, aber dafür rein gar nichts aufzubringen hätte.
Das Modell, mit dem üblichen Hintergrundwissen der Grünen berechnet, und an der grünen Realität orientiert, soll in Etwa so funktionieren: Der jetzt gültige Kalender des Jahres 2012 verliert in Anlehnung an den Maja-Kalender am 31. 12. 2012 seine Gültigkeit, und der neue Kalender, dessen Andruck beim Kowalski-Verlag bereits begonnen hat, beginnt mit dem 01.01. 3013.
Somit wird die gesamte Energie, die während der eingesparten 1000 Jahre verbraucht worden wäre nun dem Markt als gespeicherte "Grüne Energie" dem Verbraucher wieder zur Verfügung stehen.
"Das ist ein Geniestreich", so der Sprecher der Grünen. "Nie hätten wir zu hoffen gewagt, so einfach alle Probleme der Welt zu lösen".
Also, wer ebenfalls Energie sparen will, die Welt retten und nebenbei auch noch 1000 Jahre im geistigen Tiefschlaf verbringen will, die Grünen wählen, und den neuen Kalender kaufen.
Aber vielleicht ist eh am 21.12.2012 alles aus, auch ohne die Grünen......