Nonsense
Marienkäfer und DJ Ötzi, das geht nicht gut!
Ach Gottchen, jetzt soll ich was bloggen von dem ich gasr keinen Plan, habe, abr nun gut, das hat mich ja noch nie von etwas abgehalten, das "keinen Olan haben", es ist für mich eher Ansporn, mich weitschweifend und ausführlich über etwas zu ergehen, das mir in etwa so fremd ist wie einem Franzosesn schwäbische Schupfnudeln.
Das war schon in der Schule so, als ich stets bestens vorbereitet (dazu sind 5 Minuten Pausen ja schließlich da, und sie reichen auch zu einer fundierten Vorbereitung, sogar Zeit für eine Kippe blieb da immer) ein wochenlang verdrängtes Referat halten sollte, dessen Thema mir a) am Arsch vorbei ging und b) sowieso niemanden interessierte.
Und genau so halte ich es mit dem Thema "Mein aktuelles Lieblingslied".
Ich habe nicht die mindeste Lust, hier meine musikalischen Vorlieben kundzutun, und überhaupt habe ich gerade einen ganzen Sack voller Probleme, oder genauer gesagt die ganze Bude voller ungebetener Besucher, die ich einfach nicht loswerde, höchstens ab und an mal einen oder zwei, die ich zertreten kann oder mit der Fliegenklatsche erwische. Aber die große Masse werde ich so nicht los, da müssen härtere Geschütze aufgefahren werden.
Marienkäfer habe ich, massenweise, lustig anzusehen, lustig das Gebrumme, aber gar nicht lustig die Kacksommersprossen auf meinem Gesicht, denn die Mistviecher scheißen mir nachts auf den Kopf, und ich sehe aus als hätte ich die Masern.
Und tükisch sind sie, die Biester, reagieren auf Nichts, kein Gift, kein Gas, keine Strahlung verschafft mir Ruhe und Linderung meiner Probleme, die ich mit diesen Asylbewerbern habe. Kommen angeblich aus Amerika, so eine Wiki, der ich ansonsten vertraue, und die rät mir, sie nach draußen zu setzen, an die frische Luft, keine Chance, es sind einfach zu viele, und langsam befürchte ich dass sie in einer konzertierten Aktion den Spieß umdrehen und mich an die frische Luft setzen.
Die haben Kraft, die Viecher, sind ja auch gut genährt, all der Käferscheiße nach zu schließen die ich jeden Morgen von meinem Gesicht kratzen muss.
Und da kommt Kwick und verlangt, ich solle mich hier über mein Lieblingslied ergehen, als hätte ich keine sonstigen Sorgen. Aber nun gut, ich bin ein umgänglicher Mensch, und so gebe ich nach, wie schon damals in der Schule, als ich noch hustend von dem Join...äh der Asthma-Zigarette dem Drängen des Lehrkörpers Folge leistete und zu konfabulieren begann.
Also, mein Lieblingslied zur Zeit ist der Kammerjäger-Song, er stammt von Xavier Naidoo, und wurde unter dem Original-Titel "Dieser Weg" oder so ähnlich veröffentlicht.
Dieser Song treibt garantiert jeden Schädling aus dem Haus, und will man ihn nicht nur aus dem Hause haben, sondern ganz erlegen spielt man im Anschluss noch ein Lied von DJ Ötzi (egal welches, sind eh alle gleich), da steckt selbst der tapferste und abgehärtetste Käfer seine Beine in die Luft.
Da ich mich aber auch strikt an die Genfer Konvention halte, bleibt mir der Einsatz der härtesten aller Bestrafungen versagt, nämlich ein Lied von Mark Medlock. Obwohl der gar nicht singen müsste, der Anblick alleine löst Krämpfe und übelste Durchfälle aus, sogar bei meinen Besuchern, aber so was wie der kommt mir gar nicht ins Haus, lieber die Käfer dann, die kann man wenigstens anschauen.
Na denn, fröhliches Schädlings-und Käfervertilgen, aber bitte bei geschlossenem Fenster, sonst entlaubt es noch die letzten Bäume.
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Da könnte man glatt die Mattscheibe, oder, bei wem die Neuzeit schon im Wohnzimmer Quartier bezogen hat den TFT oder den L..na jedenfalls könnte man was abschlecken, manchmal sogar den Klodeckel einer öffentlichen Bedürfnisanstalt, so macht das Gepantsche von Herrn Tim Mälzer Lust auf Meer, viel viel Meerwasser zum Runterspülen.
Nicht genug, dass sich Herr Mälzer und Seinesgleichen mit Kochlöffel und diversen Töpfen und Pfaännchen bewaffnet, allesamt natürlich mit dem edlen Schriftzug des Vorkochers versehen, damit das liebe, des Kochens allerdings völlig unkundige Hausfrauchen auch mitmachen kann, zwar nicht beim Kochen, wohl aber beim Bestellen der Utensilien, ohne die selbstverständlich in keiner Küche etwas geht. So hat auch der Mann, wenn er des Abends nach einer 12 Stunden-Schicht am Hochofen nach Hause kommt, auch viel Freude, zwar kein nachgekochtes Essen auf dem tisch, wohl aber Berge von Rechnungen, durch die er sich durchbeißen darf. Und auf baldige Lieferung des seit der Nutzbarmachung des Feuers ( in Waiblingen um das Jahr 1890 n. Chr. ) gerade noch fehlenden Töpfchens um endlich die Schupfnudeln warm machen zu können. Aber es geht auch ohne, denn der arme geplagte Industrie-Sklave kommt sowieso ins Kochen, denn besagtes Töpfchen, das die liebe Hausfrau in allen 725 Größen und Farben bestellt hat kostet so viel dass der besagte Hausherr davon Zeit seines Lebens Filetsteak hätte essen können bis die Arme der Liebesdienerin, die nicht nur kocht, sondern auch noch bläst ( Steak muss heiß gebraten werden ) den Liebesdienst des Fütterns verweigern. Dieser Genuss entgeht ihm jetzt, aber wenigstens kann er sich damit trösten, dass der Herr Fernsehkoch nun mit seinem Geld in der Karibik nach neuen Kochrezepten und Töpfchen schauen kann.
Nun, ich mag weder Schupfnudeln noch Filetsteak aus den Armen einer Liebesdienerin, und ich verweigere strikt den Ankauf auch nur eines töpfchenartigen Gefäßes, denn ich esse in der Anstalt. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen einmal live bei Herrn Tim Schmälzer in die Töpfe zu gucken, vor vier Tagen, und nun, nach 45 Augenspülungen und dem Verlust meines restlichen Haupthaares bin ich so weit genesen, dass ich schemenhaft wieder größere Tasten erkenne und meinen Bericht schreiben kann. Das Folgende habe ich ertragen dürfen:
Tm Mälzer erscheint, gottgleich, nur wesentlich ungepfegter, ungewaschener, daher schon hier ein olfaktorischer Schmaus. Das Publikum, wahrscheinlich das Sankt-Anna-Stift auf Kaffee-Haag-Fahrt, beginnt zu klatschen, zumindest die, die sich erinnern können wo sie ihre Hände haben, die anderen gurgeln und einige schmatzen, vereinzelt hört man Speichel auf den Boden tropfen. ( Haloperidol erhöht den Speichelfluss und lässt ab und an die Gesichtszüge entgleisen, Sie kennen das vom Kopfkissen in Oma´s Kemenate ).
Dann verbeugt er sich artig, er, der Gott der Fernsehgiftmischer, und schreitet, ja, er geht nicht, er schreitet, na jedenfalls trollt er sich hinter sein Öfchen, das er auch gleich vorstellt, enn es ist, wer hätte es anders erwartet, ein Herd aus der Tim Mälzer Kollektion, ( Sie können das überprüfen, Ihre Frau hat bestimmt schon einen bestellt ), so wie übrigens alles aus der tim Mälzer Kollektion ist, die Gerätschaften, deren es für den geplagten Hausherrn unerquicklich viele gibt, die zu verkochenden Fleischberge, die Gemüse und Hülsenfrüchte, nur das Wasser, das kommt nicht von Tim Mälzer, das kommt von Gott, was aber so ziemlich auf das Gleiche herauskommt. Es soll Jordanwasser sein, in dem jetzt schon einmal 17 Erbsen vor sich hin dümpeln, Jordanwasser in dem beide, Gott und eben auch Tim, zu heiß gebadet wurden, was Tim Mälzer veranlasst seinen Frust an unschuldigen Lebensmitteln auszulassen, die er ungeniert ins heiße Tim Mälzer-Wasser wirft, erschreckend lieblos für einen 3 Planeten-Koch.
Also, solange ich nicht wieder in einen Fieberkrampf falle, schnell das Wesentliche der Koch-und Brutzel-Show:
Tim Mälzer wollte Tim Mälzer-Wurst an Tim Mälzer-Sauerkraut/Orangengemüse mit Tim Mälzer-Sardellensauce an Tim Mälzer-Himbeergarnituere. Dazu hatte er die Tim Mälzer Kollektion im rollenden Tim Mälzer-Frontküchen-LKW ins Tim Mälzer-Studio in Tim Mälzer-Stadt verbringen lassen, in Etwa ein Aufwand wie beim Flughafen-Umzug in München, allerdings macht der Flughafen weit weniger Gewinn als Tim Mälzer mit dem Kochgeschirr.
Als die 17 Tm Mälzer-Erbsen gar waren, stellte Herr Mälzer fest, dass er vor lauter Gequatsche um seine Töppe vergessen hatte die Tim Mälzer-Wurst und das Tim Mälzer-Sauerkraut aus der Tim Mälzer-Tasche zu nehmen, auf der irrtümlicherweise noch das Frosta Logo prangte. So ein Glück, dachte ich, Frosta ist für alle da, die telefonieren können, aber ich freute mich zu früh.
Tim Mälzer kocht nur mit selbst produzierten Tm Mälzer-Lebensmitteln, so der mittlerweile etwas vergrätzte Volkskoch, nur mit gaaanz frischen Sachen. Gerade erst eben, kurz vor der Sendung, habe er die Tim Mälzer-Wurst produziert...und das war der Moment, in dem mir, als einzigem Studiogast der ohne ( oder eben nur mit gaaanz wenig ) Psychopharmaka im Studio angekettet war, die Lichter ausgingen, und ich gerade noch mitbekam, wie kleine grüne Kobolde um mich herum tanzten und sangen und eine gotische Kathedrale aus 17 Erbsen errichteten.....die Dämpfe des Wassers sollen es gewesen sein, sagte der Notarzt, es war der Costa von Frosta.....
Mit dem Hinweis, der verdammte Bus sei heute ausnahmsweise einmal pünktlich gewesen wurde ich heute am frühen Morgen zu einem notfallmedizinischen Eingriff gezwungen, nämlich der operativen Trennung eines Gesichts von einem Kopfkissen. Und da das junge Frollein, ihres Zeichens selbst der strahlende Stern der Medizin, nun sowieso schon in der durch die intravenöse Gabe von Sekt in Narkose lag trennte ich gleich auch den Humpen mit der Aufschrift "Das liebste Kind von Allen" von ihren Lippen, durch die dann sogleich 5 Hörnchen und ein halbes Pfund Butter ihren Weg zum Magen fanden, was ihr, dem Frollein Doktor Otter die nötige Kraft gab, sich trotz der frühen Stunde nach erquickenden 11 Stunden Schlaf von mir, nach satten 4 Stunden Schlaf in die Akademie fahren zu lassen. Ich fahre gerne, so ist es nicht, ich liebe den Kitzel des Berufsverkehrs, besonders in Stuttgart, besonders an meinem freien Tag, und ganz besonders wenn ich geweckt wurde weil die Katze mich mit ihrem Kratzbaum verwechselt hat, aus Liebe natürlich, aus welchem Grund auch sonst. Ich bin nur froh, dass es nicht der Bernhardiner war, den das junge Frollein Otter unbedingt haben wollte, dann aber das Interesse verlor, als es feststellte, dass Bernhardiner nur in Filmen mit Luis Trenker ein Fässchen mit Schnaps bringen.
Ich tastete mich dann eben durch den morgendlichen Verkehr, ungeschminkt und doch leicht fröstelnd, obwohl ich den schönsten Pyjama trug den ich gestern Abend noch aus dem Wäschekorb angeln konnte, da ich keine Zeit gehabt habe zu waschen, aber egal, was tut man nicht alles für die Wissenschaft, und ganz besonders für das Frollein Doktor Otter, die mir schon oft Material zum Schreiben gab, und in deren Beisein ich gerne ältere Damen nach dem Weg in die Abteilung für Geschlechtskrankheiten frage sobald wir in einem Krankenhaus sind.
Da ich wie gesagt recht müde war heute morgen wollte ich eigentlich nur einen wirklich kurzen Vortrag über die Vorteile der Pünktlichkeit und des zeitigen Aufstehens sowie die Zurückhaltung bei der morgendlichen Nahrungsaufnahme halten, wie gerne hätte ich von meiner eigenen harten Jugend berichtet, als ich allmorgendlich 17 Kilometer durch Eis und Schnee ohne Schuhe zur Schule lief und nebenbei noch Reisig sammelte um den Klassenraum zu beheizen, ich hätte mich tatsächlich auf drei Stunden beschränken wollen, vor sämtlichen Kollegen des Frolleins, aber leider wurde mein Angebot abgelehnt, dankend abgelehnt, mir unverständlich, es kann wohl doch nur an der Tatsache gelegen haben dass ich undeutlich spreche wenn ich übermüdet bin, der Bademantel den ich trug war hochmodisch.
Dennoch werde ich dem jungen Frollein Doktor heute noch eine kleine Freude bereiten, ich werde ihr Frühstück in die Akademie bringen, ich denke eine 2-Literflasche Lambrusco und eine Familienpizza mit Zwiebeln und Handkäse werden ihr munden zum zweiten Frühstück. Wohl unnötig zu erwähnen dass ich immer noch den Bademantel trage....aber modisch ist er, er wird den Kollegen des Frolleins gefallen....
Leiden Sie, der geneigte Leser, an Allergien, vielleicht an nässendem Hautausschlag?
Schwellen Ihre Atemwege notarztwirksam zu, wenn Sie eine Erdnuss essen, verfallen Sie in Krämpfe, wenn sie ein Paprikaeis lutschen? Oder bilden sich eklig anzusehende Ekzeme auf Ihrer Haut wenn sie Polyester-Hemden/Blusen tragen? Sind Sie so ein vom Glück bevorzugter Mensch? Nein?..nun gut, dann simulieren Sie es eben, faken Sie es, nutzen Sie ihre schauspielerischen Talente. Sie werden sehen, Ihr Leben wird reicher, erfüllter und um einiges einfacher.
Wem ist das noch nicht passiert, man wird eingeladen zu seinen besten Freunden, zum Abendessen, der Tisch ist prächtig gedeckt, der Wein steht im Kühler, die Kerzen brennen, die Stimmung ist toll, und das Essen?...zum Kotzen! Was ist man nun gezwungen zu tun? Man muss Gaumenfreude vortäuschen, obwohl einem jeder Bissen wie Höllenqualen vorkommt, sich einem der Magen zusammen zieht wie ein Luftballon im Kühlschrank. Das ist übel, und es gibt keinen Ausweg..bis eben auf Ihre Allergie, die Sie aufgrund neuerer seelischer Belastungen entwickelt haben. Wenn Sie das überzeugend rüberbringen, nie wieder werden sie Stierhoden mit Erdbeersoße essen müssen.
Ein einziges Mal, wirklich nur ein Mal, müssen Sie ihre komödiantische Begabung nutzen, ihre Neigung zum Slapstik ausleben, und Ihnen werden Mahlzeiten zum Abgewöhnen erspart bleiben...oder gänzlich Einladungen, je nachdem wie Sie auftragen. Auf die Dosis ihrer Vorstellung kommt es eben an.
Sie brauchen nicht vorzubereiten, sie brauchen keine Kostüme, keine Requisiten, nur Ihr Talent, wenn Sie Ihre Vorstellung starten bei der Vorspeise. Nehmen Sie einen Löffel davon in den Mund, sagen Sie..mmmhhh..und dann spielen Sie, wie Sie noch nie gespielt haben. Verdrehen Sie die Augen, rufen Sie laut: Meine Allergie, meine Allergie, halten Sie die Luft an, verfärben Sie sich, greifen Sie sich an den Hals, einen Erstickungsanfall vortäuschend. Erheben Sie sich ruckartig von Ihrem Stuhl, drehen Sie sich um die eigene Achse und lassen Sie sich auf Ihren Teller fallen. Bei besonders hartnäckigen Gastgebern empfiehlt sich die Forderung nach einem Notärzte-Team, tun Sie es nicht darunter, Sie sind in einem Lauf.
Glauben Sie mir, es gibt zwei Möglichkeiten, wie Ihre Gastgeber reagieren, wie deren Kritiken ausfallen: Entweder es bleiben Ihnen weitere Einladungen zur Gänze erspart, oder man fragt Sie, was Sie denn ohne Probleme essen können, man wird sich in der Speisenauswahl strikt nach Ihnen richten.
Und das nässende Ekzem, auch das kann der geübte Darsteller leicht präsentieren, vorzugsweise in Edelboutiquen, wenn Sie ein sündhaft teures Seidenblüschen anprobiert haben, sonst unerschwinglich, mit Verweis auf Ihren ansteckenden Hautausschlag jedoch nach der Anprobe plötzlich stark im Preis reduziert. Sie müssen sich vorher nur den Rücken mit Rheuma-Bienengift-Salbe einreiben und im Beisein der Verkäuferin sich kräftig den Rücken kratzen und auf Ihren nässenden, ansteckenden Ausschlag verweisen, eventuell lassen Sie bei ganz hartgesottenen Verkäufern kurz das Wort Krätze fallen, das wirkt immer, wie ein Schuss auf der Bühne.
Sie sehen, auch die gesundheitlich Benachteiligten können sich einige Vorteile im Leben sichern, wenn sie sich nur selbst gut in Szene setzen können.
Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen
Bleibt voller Kummer unser Herz
Dich welken sehen und nicht helfen können
Das war unser größter Schmerz
Er hat es geschafft, er hat das Leiden hinter sich gelassen, hat aufgehört zu photosythetisieren, hat seinen letzten Trieb abgeworfen, sich vom letzten Blatt getrennt. Einsam und alleine stand sein Stängelchen im Topf, den ich liebevoll ans Licht gestellt hatte, damit der die Sonne spürte. Das war denn wohl zu viel des Guten.
Heute hab ich ihn rausgeschmissen, den letzten Weihnachtsstern der Saison.
Er hat Freude gebracht, nicht mir, sondern dem, der ihn verkauft hat, mich hat er nur belastet mit seiner nun fast 4 monatigen Anwesenheit, denn er kam nicht alleine, er brachte seine ganze Sippschaft mit, fast ein Dutzend Weihnachtssterne waren es, die regelmäßig getränkt werden wollten. Sie kamen nicht ganz unerwartet, man rechnet mit ihnen in der Vorweihnachtszeit, aber einen solchen Überfall wie von dre diesjährigen Bande, das hatte ich nicht für möglich gehalten, ich mache den ortsansässigen Supermarkt dafür verantwortlich, der diese botanischen Verbrecher zu Hauf und zu günstigem Preis im Angebot hatte, woraufhin Nachbarn, Freunde und Feinde nichts besseres zu tun hatten als mich mit ihnen zu beglücken.
Einige nahmen es mir übel, dass ich kurz nach ihrer Ankunft schon versucht habe, sie mittels reichlicher Flüssigkeitszufuhr zum freiwilligen Auszug zu bewegen, aber manche waren so hartnäckig, dass es ihnen auch nichts ausmachte, den Tag und die Nacht auf dem eisigen Balkon zu verbringen, sie nahmen mir selbst dort die Luft und den Platz zum Rauchen. Sie wichen nicht, egal was ich tat. Härtnäckige Gesellen mit roter Mütze. Es könnten nordkoreanische Weihnachtssterne gewesen sein, sie waren Entbehrungen gewohnt.
Vier Monate musste ich die fliegenpilzähnlichen Gestalten ertragen, in jeder Ecke standen sie herum, sogar den Flügel hatten sie belegt, einen Platz bei mir, an dem es sonst keiner aushält.
Aber dann geschah es, kurz nach Weihnachten, sie wurden blasser, spitz um den Stamm und im Blatt, ich sah sie werden den Sommer wohl nicht erleben. Ich verständigte nicht den botanischen Notdienst, ich ließ den Schnitter Tod sein Werk vollenden, mich still und heimlich freuend, das ungenießbare Grünzeug seinem angestammten Platz zukommen zu lassen, nämlich in der Braunen Tonne.
Und heute war der Letzte dran, es war der Stärkste von allen, er verlor sein letztes Blatt, ich hatte das Glück, es fallen zu hören. Ich weiß, mein Sieg ist nur momentan, ich werde mich nicht lange darüber freuen können, aber doch den ganzen Sommer über, denn der nächste Überfall der Weihnachtssterne steht erst im November ins Haus.
Neue Griechenland-Hilfe der Bundesregierung soll greifen
Wie aus sicherer Quelle und gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen aus Berlin heute Abend zu erfahren war, plant die Schwarz-Gelbe Bundesregierung neue Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der griechis chen Wirtschaft. Wie am Rande einer Kabinettssitzung heute Abend zu erfahren war muss ab dem 20.Mai jeder Deutsche Staatsbürger nun ein Pfund Zatziki täglich essen, wer CDU bzw. FDP gewählt hat muss als Sonderopfer Griechenland zusätzlich ein Kilo Souflaki pro Tag essen sowie zur Strafe und zum Vergessen täglich einen Liter schwarzgebrannten Ouzo trinken.
Die Bundesregierung verspricht sich damit eine direkte Unterstützung der griechischen Wirtschaft, ohne dass Banken und Spekulanten auch aus dieser Maßnahme Gewinn schlagen können.
Zur Unterstützung hat sich auch wieder Herr Ackermann von der Deutschen Bank freiwillig verpflichet, er möchte 3 mal wöchentlich mit Costa Cordalis auf dem Vorplatz der Deutschen Bank Zentrale in Frankfurt Sirtaki tanzen und das gesammelte Geld den griechischen Gewerkschaften zur Unterstützung der geplanten Generalstreiks überweisen. Übrigends ist dies die erste Tat Ackermanns, die auch bei der Bundestagsfraktion der Linken und besonders bei meiner geliebten Freundin Sarah Wagenknecht Beifall fand.
Ich habe übrigends meinen persönlichen Beitrag zur Griechenland-Hilfe heute schon geleistet und meine bald gesetzlich vorgeschriebene Ration Ouzo getrunken, was vielleicht auch diesen Beitrag erklärt, nicht aber Frau Wagenknecht, bei der es mir absolut nicht gelingen will, auch nur einen vernünftgen Ansatz zu sehen.
In diesem Sinne Prost und guten Appetit, wir werden es brauchen....
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Das Blaue vom Himmel......Endlich verspricht einer mal was....
Endlich, endlich zeigt sich der Tribun, der uns alle aus der Krise führen wird, der, der das patentmittel für alles hat, Schnupfen, Husten, Blind und Taubheit, alles wird er heilen. Und sogar das unmögliche macht er wahr, 4 Millionen neu Arbeitsplätze in Deutschland. Na is des Nix, na den muss man doch wählen, gesetzt den Fall man gehört zu denen, die noch auf Bauernfänger reinfallen.
Wer kann so dreist und unverfroren sein, sich in dieser Lage hinzustellen und Vollbeschäftigung innerhalb kürzester Frist versprechen.
Ich kann das auch, nämlich 4 Millionen Leute in den Wald schicken zum Blätter abstauben. Oder wie ein Herr der Linkspartei, nämlich unseren Bürokratieapparat nochmals bis zum Platzen aufzublasen, mit einer Million Jobs in der Verwaltung, nur bedauerlicherweise haben solche Plänen einen Haken, es findet sich nämlich kein Dummer, der für die ganze Choose zahlt.
Denn dummerweise kostet das alles, und einbringen tut es nichts, höchsetens saubere Blätter im Wald sowie 1 Million Sesselpfurzer mehr in der Verwaltung, damit noch mehr Fingernägel während der Arbeitszeit lackiert werden können.
Wie kann man sich nur hinstellen, auch noch als Politiker mit einer fast unbeschädigten Reputation, als jemand der einen wirklich guten Job als Außenminister macht, was reitet diesen Menschen solchen Blödsinn von sich zu geben, hat der was geraucht was er nicht vertragen hat, oder warens die roten Socken, denen nichts heilig ist wenn es um die Macht geht? Macht nix, werden sich wieder Viele denken und nicht wählen gehen, zumindest nicht rot, denn so doof wie die Roten das Volk gerne hätten, so doof ist es nicht, und wird es auch bei solchen Versprechungen nicht werden....
Da helfen auch 4 Millionen ZUgpferede nicht, Herr Steinm....ach, jetzt hätt ichs fast geschrieben, aber ich weiß nicht Maier, Meyer, Meire....bin mal gespannt was auf dem Wahlzettel steht, ich scha da nach wo ich kein Kreuzchen setze....
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Frau Dr. Otter outet sich in der Rockfabrik
Was macht Niggo wenn er selbst sonst nicht sonderlich viel zu tun hat, es Samstag ist und es ihn in allen Fingern juckt etwas anzustellen?
Nun, am Samstag morgen habe ich mir Autos angesehen, in Waiblingen...ah ha, erste Lacher...
na jedenfalls habe ich eine Adresse bekommen, unter der man noch günstge, fahrbereite Autos geben sollte, sogar mit Rädern als Sonderausstattung. Ich habe die Adresse natürlich zuerst gegoogelt, hätte ja eine Falle der Waiblinger Gastronomen sein können, die mich hinterrücks zur Aufnahme vergifteten essens zwingen wollten, wie weiland Louis de Funes in dem Film "Brust oder Keule". Aufgrund meiner Nachforschungen blieb mir solches jedoch erspart, ich konnte mich wie gewohnt von Luft, Liebe und Bier ernähren.
Zurück zum Auto: In Ermangelung eines Gebäudes zum Schutz vor Blicken waren die wohlwollend als Autos zu bezeichnenden Exponate ( museumsreif ) hübsch unter bunten Fähnchen, Wimpeln und Lämpchen drappiert, ich begann sofort nach dem losverkäufer zu suchen, bis mir einfiel dass ich ja gar nicht auf einem rumänischen Rummel sondern bei AKK, Ali´s Karossen Kaschemme war. Nun gut, schon mal da, schau ich mal, aber nicht zu weit aufmachen die Augen, Vorsicht Flugrost.
Ich kenne mich nicht aus mit Autos, mit Schrott auch nicht, aber da gab es mal eine Serie im Fernsehen, die Gebrüder ...ich weiß nicht mehr wie, jedenfalls sah es in diesem Autohaus weitaus wüster aus als auf deren Schrottplatz, die zur Schau gestellten Karossen waren auch noch wesentlich schrottiger. Nichts wie raus hier, dachte ich mir, aber da hatte ich auch schon die Hand im Genick, gefangen, verflucht mir erklären zu lassen die wundervollen Autos seien allesamt TOP-gepflegt, 1A Super Zustand und Scheckheft---ich konnte mich loswinden, rannte los zum Bus, Ali rief mir hinterher---alles billig, hält ewig, bis TÜV in drei Monate, Reimport aus Polen....Bus kommt, Fahrkarte vergessen, 40 Euro, danke Ali.
Wie gesagt, Hase dreht, Niggo ist langweilig, was liegt also näher als den Abend mit einer angehenden Ärztin, die dem Alkohol und der Vergnügungssucht recht zugeneigt ist, zu verbringen, am besten in einer übel beleumdeten Disse in...da bi ich richtig, dachte ich mir, hole die angehende Medizinerin im Krankenhaus ab, vergesse natürlich nicht im vollbesetzten Fahrstuhl nach der Abteilung für Geschlechtskrankheiten zu fragen, denn ich hätte ja noch den Tripper vom letzten Jahr, also hab ich da schon für gute Stimmung und eine lockere Atmosphäre gesorgt.
Man hat mich noch gebeten, mich etwas zurückzuhalten, aber als sich dann ein junger Mann zu uns gesellte, welcher dem jungen, "aufgehenden Stern der Medizin" (hab ich ihr eingeredet, sie glaubt´s!) schöne Augen machte, da war´s um meine Zurückhaltung geschehen. Ich warf wie zufällig in den von Alkoholdämfen durchwaberten Raum den Begriff "Sado-Maso" und irgendwie auch noch den Halbsatz "da steht sie drauf", beides natürlich ohne jeden beabsichtigten Zusammenhang, jedenfalls war es ab diesem Moment vorbei, zumindest für Frollein Doktor.
Der blasshäutige, spitznasige junge Mann blühte auf, erzählte voller Lebens-und sonstiger Lust von seinem reichhaltigen Sortiment an Fesseln, Latexbekleidungsstücken, Knebeln und sonstigen Gerätschaften, mir fallen gerade noch die Brustwarzenklemmen ein. Seine Ausführungen bezüglich dieses Themas gipfelten in der Beschreibung einer Sado-Maso Hochzeit in Berlin, bei der er Gast und Teilnehmer gewesen sein will. Genau wie der Abend so versank auch die angehende Ärztin immer mehr unterdem Tisch, teils vor Scham und teils aufgrund exzessiven Alkoholgenusses, für den Nachschub sorgte ohn Unterlass der junge Sado-Maso, welcher sich gerne als Sklave anbot.
Er setzte auch das absolute Glanzlicht des Abends, ja sogar des jungen Jahres, als er der jungen Dame eröffnete, dass er sie zu ehelichen gedenke, im schwarzen Anzug mit Gasmaske, er gebrauchte einen bei Bundeswehrsoldaten bekannten anderen Ausdruck, den ich hier nicht wiedergeben kann. (Gummif...).
Ich brachte dann die junge Medizinerin nach Hause, nicht ohne ihr mehrfach versichern zu müssen, sie sei einfach perfekt, denn dies hatte ihr der Sado-Maso eingeredet, den es bei seiner Liebeserlärung übrigends nicht im geringsten gestört hat dass seine Angebetete unter dem Tisch lag und ich mich vor Lachen bog.
Was lernen wir daraus?: Der richtige Satz am richtigen Ort, und schon geht die Party los.
Ein Auto hab ich übrigends immer noch nicht, aber zum Glück ist mein Hase wieder da.
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Warum die Schwaben so fleißig sind (Satire)
Nun isses raus, ich hab´s entdeckt, aufgedeckt, rausgekriegt. Ich hatte die Erleuchtung.
Ein jahrhunderte altes Rätsel ist gelöst. Ich habe die Antwort auf die wohl brennendsde Frage der Nicht-schwäbischen Welt gefunden. Gemeint ist die Antwort auf die Frage nach dem ungeheuren Fleiß der Schwaben und nach dem Erfolgsrezept das der schwäbischen Wirtschaft zugrunde liegt. Man hat mich schon vor Veröffentlichung meiner Forschungsergebnisse offiziell durch einen Abgsandten der landesregierung wissen lassen, dass mir bei Veröffentlichung dieses Artikels Schwierigkeiten erwachsen werden, aber sei´s drum, ich mach´s.
Was hab ich denn nun, getrieben vom Entdeckergeist, in meinem jahrelangen Selbstversuch herausgefunden? Und wie lief das Experiment, dessen Aufbau genauso genial wie verblüffend einfach war. Nur auf die Idee musste man halt erst mal kommen, aber gerade diese Genialität die ich zeigte macht eben den wahren Wissenschaftler aus.
Nun, mich hat schon immer die Frage bewegt, warum man den Schaben so einen ungeheuren Fleiß nachsagt, und nicht nur das, man hat es ihnen auch nachgewiesen. Es stimmt, der Durchschnitts-Schwabe verbringt mehr Zeit am Arbeitsplatz als zu Hause, manche Schwaben werden nach der Hochzeit sogar nie mehr zu Hause gesichtet, sogar solche, die nicht rauchen und "nur mal kurz Zigaretten holen" gegangen sind. Nein, auch biedere Familienväter sind selten zu Hause, bringen es im Monat auf das Arbeitspensum eines eines norddeutschen Familienclans. Wie!?
Diese Frage wollte ich klären.
Es war ganz einfach, ich habe in der Nähe von Stuttgart eine Nebentätigkeit aufgenommen, zwecks Broterwerbs und wie gesagt zu Forschungszwecken. Und um diese Tätigkeit ausüben zu können musste ich irgendwie meine Arbeitsstelle erreichen, eine S-Bahn oder ein Bus, der mir dieses Unterfangen erleichtert hätte fährt da nicht hin wo ich hin muss, eine Tatsache die vielen schäbischen Verkehrslinien gemein ist. Die Busse und Bahnen fahren immer genau da hin, wo man nicht hin möchte, zum Nordfriedhof zum Beispiel.
Ich sollte um 22:00 Mitteleuropäischer Zeit an meinem neuen Arbeitsplatz vorstellig werden, also dachte ich mir--fahr mal so um 18.00 los, für die 30 Kilometer wirste durch Stuttgart schon so 4 Stunden brauchen, das ist normal, hat man sich dran gewöhnt. Irgendwie muss man den Daimler ja auch nutzen, hat man sich schon so ein schwäbisches Umweltmonster angeschafft. Nun denn, tritt auf´s Gas, Niggo, es wird knapp, die Leute warten.
Wissend um die schiere Unmöglichkeit sich in Stuttgart zurechtzufinden habe ich meine Vermnieterin, eine gebürtige Bad Cannstadterin gebeten, mir den Weg nach Scharnhausen zu beschreiben, durch Stuttgart, mir war schon ganz schlecht vor Aufregung ob der bevorstehenden Weltumsegelung. Ach ganz einfach, sie fahren da und dort, und links und rechts, da rauf und hier runter, hier halten, da wird geschossen, also alles ganz einfach, dauert nicht lange, nur bitte nirgends anhalten, egal was passiert, denken Sie dran. Ich hab versucht, mir den beschriebenen weg einzuprägen, ging nicht, mit dem Auswendiglernen der Bibel war´s damals erheblich einfacher. Echt.
Navi hab ich keins. also nun auf Gut-Glück. Und das braucht man hier auch, und glauben sie mir, das Glück wird im Verkehr in Stuttgart auf eine harte Probe gestellt, genau wie meine Nerven.
Ich arbeite am Flughafen, fahre da fast jeden Tag hin, ich habe mir den Weg eingeprägt, als ich drei Tage nach Ende meiner ersten Schicht nach Hause fand, völlig übermüdet und reizüberflutet, ausgehungert und mit leerem Tank. In Stuttgart ist das Eldorado der Kartenzeichner, Fremdenführer und Spritverkäufer, auch "Kaffee to go" geht gut.
Meine Arbeitstelle an dieser Nacht habe ich auch gefunden, nicht durch eigene Kraft, sondern weil mich ein Kollege mit dem Handy lotste, nach knapp 3 Stunden war ich da, völlig fertig, ausgelaugt habe ich meine erste Nachtschicht angetreten. Ich hätte dort bleiben sollen nach Dienstende, denn der Rückweg gestaltete sich ohne ortskundigen Führer noch schwieriger.
Ich habe mich völlig verfahren, kein Plan wo ich war, irgendwo im Stuttgarter Ballungsraum, plötzlich tauchte der Fernsehturm vor mir auf, mitten im Wald, ein gigantisches Monstrum, Zeugnis des Ruhms des Deutschen Fernsehens, ich fühlte mich wie eine Sackratte am Fuße eines riesigen erigierten Penis. Genau so hilflos. Ach wie gerne hätte ich Marcel-Reich Ranicki auf die Spitze gesetzt, mit nacktem Arsch, damit er sich mal das Deutsche Fernsehen so richtig verinnerlichen kann.
Was ich da erleben musste auf meiner Odyssee, unglaublich, nicht nachvollziehbar. Ich sah Trecks ausgemergelter Gestalten, vor ihren alle mit ortsfremden Nummernschildern versehenen Autos lagen sie auf Knien und baten darum, ein ortskundiger Führer möge sie erlösen und irgendwie, zu jedem Preis, zur Autobahn geleiten. Es hat sich keiner erbarmt.
Da sah ich verrostete Autos mit Düsseldorfer Kennzeichen, eigentlich Neuwagen, knapp 10.000 Kilometer auf dem Tacho, aber seit mehreren Monaten nur in der Innenstadt im Kreisverkehr unterwegs, das geht sowohl dem Fahrer als auch dem Fahrzeug an die Substanz.
Ich habe es geschafft, ich kam nach Hause, versehen mit der Ehrennadel des Hamburger ADAC, da steht groß drauf---"Überlebender der Stuttgarter Innenstadt". Mich kann nichts mehr erschüttern, ----dachte ich, aber es geht noch weitaus schlimmer, dieses kunststück bringt Ludwigsburg am Neckar zu Wege. Dort gibt es genau so viele Blitzautomaten wie Bäume, und Ludwigsburg hat eine "Grüne Innenstadt". Da fährt man durch eine Allee, und plötzlich taucht ein Schlagbaum vor einem auf, ich fühlte mich wie in der ehemals sowjetisch besetzten Zone.
Einbahnstraßen, Tunnel ohne Sinn und Verstand, Baumaßnahmen mit Fallgruben, aus denen die ortsansässigen Bauern mit ihren Treckern die verzweifelten Touristen ziehen, da sage noch einer es gäbe keinen landwirtschaftlichen Nebenerwerb in Deutschland, in Ludwigsburg ist das ein riesengeschäft.
Ludwigsburg und Stuttgart verbindet enorm viel mit New-York, unter anderm die Tatsache dass es schier unmöglich ist einen Taxifahrer zu finden der die Landessprache spricht, in New-York sprechen alle taxifarere indisch, in Stuttgart und Ludweigsburg türkisch.
Tja, das war das Experiment, das ist der Grund warum der Schwabe, und vor allem der "Zugereiste" so fleißg ist, so viel Zeit an seinem Arbeitsplatz verbringt, es ist wie gesagt ebenso einfach wie genial, was sich da die schwäbischen Städteplaner ausgedacht haben. Die sind nämlich der Grund dafür. Ich habe einmal versucht im Stuttgarter Rathaus jemanden aus dieser Abteilung zu sprechen, ginge nicht hat man mir erklärt, die seien alle in Cairo um sich dort verkehrsgestalterische Inspirationen zu holen. Nun gut, wenn´s denn hilft.
Der Schwbe ist schlichtweg so fleißig, weil er sich nicht traut seinen Arbeitsplatz zu verlassen, läuft er doch Gefahr nie mahr nach Hause zu kommen und sein restliches Leben in irgendeinem Kreisverkehr verbringen zu müssen oder wie Marcel Reich Ranicki mit nacktem Arsch auf dem Fernsehturm zu landen.
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Die neue Media Markt Werbung...endlich Klasse!
Mal eine Gratulation an die Agentur, die die neue Werbung des Media-Markt gestaltet hat. Eine tolle Idee, echt, gefällt mir. Ach ja, wer mich kennt, der weiss, das ist nicht Alles, was mir dazu einfällt. Aber mal der Reihe nach:
Die neue Werbung, Plakat, schwebt wie ein Damokleschwert über mir, als ich einem Verkäufer nun schon eine geschlagene halbe Stunde hinter her renne, ihn endlich an seinem Terminal stelle und in ein Gespräch verwickeln will, in dessen Verlauf ich trachte, ihn zum Ausstellen einer finanamtstauglichen Firmenrechnung zu bewegen. Aber ich bin noch nicht dran, sagt mir der Experte.
Die neue Werbung, die geht ungefähr so: Liebes Internet, wenn Du schon unsere Preise kopierst dann kopiere doch unsere 16956 (so rund, mehr weiss ich nicht mehr) Mitarbeiter gleich mit.
Ja, das ist sie, die neue Werbung des Media Markt, ich sach mal hier in hm, ich sags, Waiblingen. was will sie uns sagen, die neue Werbung?
Die neue Werbung, sie will uns sagen, dass Media Markt Preise die gleichen sind wie im Internet, mag sein, ich kann es nicht nachprüfen, ich habe keine Zeit, ich laufe Verkäufern hinterher. Aber der zweite Teil der Werbung, was will der uns sagen?
Ja, er will uns sagen, dass es im Internet keine 16.000 und ein paar gequetschte Verkäufer, die soll sich das Internet erst mal bei Media Markt kopieren.
Und das ist die tolle Idee, die natürlich ICH, nur ICH allein habe, nicht die doofe Werbeagentur, nur ich bin auf die Idee gekommen, gleich ein paar Kopien mehr zu machen, vielleicht so 20 bis 30, nur für den Media Markt in Waiblingen, nur für die Kunden, die sich alleine nicht urecht finden, oder die mal eine Frage haben, oder für so Leute wie mich, die eben mal eine Rechnung brauchen.
Also, liebe Werbeagentur, lieber Media Markt, eine tolle Idee, von wem auch immer, macht euch Kopien, stellt Leute in euren Laden, es könnte sich auch am Umsatz bemerkbar machen.