OMG

Donnerstag, 3. Mai 2012

Das DVD Player Dilemma

blog challenge: Meine drei Lieblingsfilme (Würg)


Welchen Grund könnte es wohl haben, dass ich mir drei Filme aussuche, sie nach Hause trage und es auf mich nehme, meinen DVD Player damit zu füttern?

Nun, natürlich könnte es daran liegen, dass ich gerne Dinge kaufe, nach Hause trage und in den Schlitz meines DVD-Players einführe, aber das ist es nicht alleine, es geht weit darüber hinaus.



Ich ärgere mich auch schrecklich gerne, einmal darüber, dass ich wieder 3 silberne Scheiben mehr im Haus habe, die ich teuer bezahlt habe, sie nun fast bis zur Hälfte ansehen kann, bis sich dann endlich einer erbarmt und mich anruft, ich müsse zur Arbeit, oder einer klingelt, er hätte dies und das und überhaupt fällt den Leuten ja ständig etwas ein dass mich mitten im Film davon abhält zu erfahren, ob der niedliche Schnuckel, seines Zeichens Hauptdarsteller in allen meinen Lieblingsfilmen, es schafft, die alte blonde Hexe rumzukriegen. Was wollen die hübschen Männer nur mit den Weibern, das ist und bleibt mir schleierhaft.



Aber natürlich kriegt er sie, nur ich bekomme es eben nicht mit, weil ich halt beschäftigt bin, oder eingeschlafen, wenn es gut geht.

Und da ich mittlerweile alt und allerdings mangels Haaren immer noch nicht grau bin habe ich natürlich meine Probleme mit der Technik, es klappt eben nicht so mit dem modernen Zeugs, was allerdings wohl weit mehr daran liegt, dass ich nur altes Zeugs habe, allerdings davon träume, neues, modernes Zeugs zu haben und dann oft Traum und Realität verwechsle und mich dann wundere, dass mein VHS Band nicht in den DVD-Schlitz passt oder umgekehrt.

Mein Psychiater nennt das Realitätsverlust, mein Elektronikdealer beim Blödia-Markt aber Kaufdruck, egal, es kommt auf das Gleiuche raus, ich hab schlicht keinen Spass dran und schaue dann doch lieber die Hitparade der Volksmusik anstatt Battleship.

Meine Lieblingsfilme, nun, die wechseln ab, mal so, mal so, je nachdem wie ich drauf bin. Und wenn ich mal Zeit habe, ins Kino zu gehen, oder wenn ich mir dringend was anschauen soll, weil der sooo gut sein soll, der Kinokassenfilmchenseherpreisknallerdvdpiratenabkassiererklassikerwirdernichtganzsichernichtbeimir

Aber ich behalt die drei Filme für mich, sonst will sie gleich wieder einer ausleihen, und futsch sind se, wie so vieles, das ich mal hatte und das nun irgendwo verlorenverschlamptverschachertundverbuddelt ist.

Serien sind mir sowieso lieber, die passen auch besser zu meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne von ca. 18 Sekunden.

Freitag, 23. März 2012

Bar jeden Verstandes, Bare Busen und sonstige Bars....

Bar des Lesens, bar des Verstehens....

Barfüße kennt man ja, auch Barbusen, die da des öfteren aufblitzen, und Busen aus Bars kennt man auch, und immer wieder stelle ich mich Erschrecken fest, dass immer mehr Abiturienten bar des Lesens sind, oder eben nur das Lesen können, was in Bars angeboten wird, nämlich besagte Barbusen nebst Tätowierung.

Immer wieder bin ich Zeuge, wie junge, hübsche Abiturientinnen oder solche, die es noch werden wollen, am Telefon, das ja mittlerweile an jedem dritten Ohr festgewachsen ist, verzweifelt ihre Eltern anrufen um sie zu bitten, das gerade in der Schule ausgehändigte Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife doch vorgelesen zu bekommen, sie, die Abiturienten/innen kämen gleich nach Hause und wollten wissen, ob der im Zeugnis ermittelte Durchschnitt denn auch zum erstrebten Studiengang ausreicht oder ob sie ein Wartesemester einlegen müssen, dies wiederum mit Vorliebe in einer Bar, denn da muss man nicht viel lesen, da langt ein blanker, barer Busen. Dieser qualifiziert auch für ein Bachelor-Studium, gerne im Dschungelcamp bei Dirk Bach, der sich ja auch nicht entblödet seien feisten Wanst nebst Busen öffentlich zu entblößen.

Wieso ich mich jetzt schon wieder so arg beschwere, wird der geneigte Leser fragen, nun, die Antwort ist einfach: Ich verfüge über ein Profil bei einem regionalen Anbieter von sogenannten Community-Dienstleistungen, sprich Chat, Flirt, Bildertausch und weiss der Teufel noch für unanständige Dinge, sogar bare Busen werden dort ab und an mal gezeigt, und, sehr zu meinem Missfallen, mann muss nicht unbedingt alles lesen können was auf den Profilen steht, Bilder sprechen Bände.

Nun kann man selbstverständlich argumentieren, wer zwar Abitur hat, dennoch nicht lesen kann, der sei auch nicht in der Lage, Rückschlüsse auf die sexuelle Orientierung eines Mannes zu ziehen, wenn dieser Bilder von Männern, oft mit baren Busen, massenweise auf seinem Profil hat. Nun, vielleicht ist der Mann ja nur interessiert an Fotografie, oder es sind seine Brüder, die er da mit Herzchen versehen ins Netzt gestellt hat, heute ist alles möglich.

Ich sehe es ein, es ist zu viel verlangt, daraus schon Rückschlüsse auf die Wünsche des Profilinhabers zu ziehen, auch das Häkchen bei Mann in der Rubrik "Ich suche" ist arg missverständlich, wahrscheinlich nur barer Unverstand des Profilinhabers, er hat sich einfach keine Gedanken gemacht über das, was er wirklich will, und so setzt man dann doch alles dran, den so Verirrten Geist mit allerlei Glitzerbildchen, Blümchen und sonstigem Firlefanz zu beglücken, gerne auch mit emails, falls der Idiot von Profilinhaber tatsächlich die "Schreib mich ruhig jeder Idiot an, denn ich will es so"-Funktion nicht außer Kraft gesetzt hat. Nun, hätte er das getan, dann wollte er eben wenigstens einen Eintrag ins Gästebuch haben, gerne jeden Tag mehrere, man muss sich ja immer in Erinnerung halten, und der derart Beglückte wird schon irgendwann mal merken, dass ein Weibchen eben doch besser ist als so ein Kerl, was will der denn überhaupt damit, hat ja nicht mal nen baren Busen der Typ....also postet man ins Gästebuch auf Teufel komm raus, ein Flirtherzchen jagt das andere, und im Übrigen, es gibt doch da was von Ratiopharm, die Pille für Schwule, ja, das ist es, die Pille für den armen, verwirrten Geist, der da nur Spass an baren Männern hat, aber das treiben wir dem schon noch aus, spätestens wenn wir mal unseren baren Busen posten.

Dabei kann die arme Sau doch gar nicht anders, sie redet zwar gerne mit Weibchen, sie geht sogar mit Schuhe kaufen, mit den Herzchen steht sie aber auf Kriegsfuß, wenn sie vom Weibchen kommen, und was macht das für einen Eindruck im Gästebuch, wenn da lauter Einträge von Weibchen sind, das verschreckt doch nur das wahre Ziel der Begierde, den Mann für´s Leben eben.

Bar jeder Realität gesellt sich ein Herzchen, ein Glitzerbild, ein Teddy und sonstiger Unfug zum nächsten, dabei ist die einzige Bar, auf die der so Begehrte steht, die Schwulenbar, denn die findet er wunderbar. Ich mag keine Brust, denn das gibt nur Frust, ich mag keine Glitzerbilder, denn die sind ein arger Schnitzer, ich mag keine Flirts mit Weibchen, mit denen auch kein Treibchen, ich mag keine Titte, ich halte es eher wie Gitte, denn genau wie die will ich nen Cowboy als Mann, am liebsten Ray, denn der ist bestimmt wie ich auch gay.

Permalink

Sonntag, 1. Januar 2012

ARD-Silvesterstadel 2011: Zombiestadel trifft es eher

Sensation bei der ARD gestern Abend: Die Gräber haben sich aufgetan, die lebenden Toten feiern Silvester bei der ARD, fast 5 Stunden lang, am letzen Tag des Jahres wurde gestern Alles und Jeder ausgegraben und auf der Bahre, im Sarg oder in der Zwangsjacke nach Graz gekarrt, was die Gerontologie oder die Pathologie noch hergab. Es hätte wohl keinen gewundert, wenn Jesus Christus persönlich erschienen wäre, aber der ist ja nach seiner Auferstehung direkt aufgefahren, und man wartet heute noch auf seine Wiederkehr. Es wäre mir recht gewesen, auch auf die Rückkehr der anderen Toten noch ein Weilchen zu warten, aber die Verantwortlichen der ARD wollten uns alle gestern schon mit der Auferstehung der Lebenden Toten überraschen. Gesichter sah man da, man glaubt es kaum. Um ehrlich zu sein, ich habe es nicht gesehen, wohl kaum einer, der die Programm-Zeitung gelesen hat, hat es gesehen, wohl erst recht keiner, der seinen Verstand noch halbwegs beieinander hat, aber in sämtlichen Alten-und Pflegeheimen lief der (Röhren-)Fernseher heiß, falls nicht Gott ein Einsehen mit den Senioren hatte und den Blitz hineinfahren ließ, als Strafe für so ein Programm hätte der auch die Verantwortlichen bei ARD und ZDF, GEZ und Friedhofsverwaltung in den Arsch treffen müssen!

Die Lebenden Toten, die Zombies der Volksmusik, live an 20:15!

Was konnte man da alles sehen, und dummerweise auch noch hören, man glaubt es kaum, Jopi ist zwar gegangen, aber alle Anderen waren da, die man längst tot geglaubt hatte, Einige fit gespritzt, Andere live während des Auftritts mehrfach reanimiert, Manche in Handschellen, da die Reststrafe wegen Körperverletzung vom letzen Stadel noch abzusitzen ist. Wenn es noch gerechte Richter gibt, so finden jetzt gerade Hausdurchsuchungen bei den Intendanten der beteiligten (Irren-)Anstalten statt, es besteht der begründete Verdacht auf Störung der Totenruhe.

Die plastische Chirurgie muss in der Woche vor diesem Großereignis ausgelastet gewesen sein, dringende Operationen mussten verschoben werden, da Gestalten wie die Amigos, die schon Attila den Hunnenkönig in die Flucht geschlagen hatten mit einem Liveauftritt vor seiner Burg, noch halbwegs telegen hergerichtet werden mussten. Attila war ein mutiger Mann, aber das, was sich gestern bei der ARD tummelte, für 5 Minuten Gejaule und Gekrächze vom Totenbett geholt, das war zu viel, selbst für hartgesottene Gemüter, wenn Bin Laden noch lebte und gestern die ARD schaute, jetzt ist er wirklich tot.

Wer schaufelt die Gräber wieder zu, aus denen gestern die Künstler erstiegen, vielleicht sollte man die Sponsoren der Veranstaltung, allen voran Kukident, Tena Lady und Vita Sprint, nun auch für die Folgen zur Kasse bitten, wer kommt für die Hörstürze auf, die Zapper wie ich erlitten, als sie aus Versehen den 1. Programmplatz drückten anstelle von "AUS"? Wer zahlt den Sprung in meinem TFT, über die ganze Breite, aber zum Glück nur halb so tief wie die mildeste Falte im Gesicht der jüngsten Künstler?

Ich nähere mich der 50, aber bevor ich 150 bin, also in einem guten Jahrhundert, werde ich mir so etwas nicht antun, mir den Silvester-Abend mit gerontologischen Krachern verderben, oder vielleicht doch, in Hundert Jahren tritt Michael Jackson live im Silvester-Stadel auf, oder Anneliese Rothenberger, wer weiß?

Und die Silvester-Ansprache der Frau Bundeskanzleresse, Fra Merkel, die muss es gewusst haben, wie sie Alles weiß, sie sagte ja: 2012 wird ein hartes Jahr. Und das Programm gestern war vielleicht erst der Anfang vom ganz großen Desaster. Aber sind wir mal ehrlich, es war ein Desaster gestern, und wer glaubt schon einem Politiker. Prost Neujahr!!!

Samstag, 17. Dezember 2011

Das neue Geruchsfernsehen bei ARD und ZDF kommt nun doch

Zu Weihnachten erfreuen uns die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF wieder einmal mit einem ganz besonderen Schmankerl, wie der Bayer sagen würde, nämlich mit den ersten Sendungen mit Geruch. Dazu äußerte sich heute ein ranghoher Vertreter der beiden Anstalten, ich erlaube mir wie folgt zu zitieren:

"Eigentlich senden wir ja schon lange mit Geruch, aber erst heute, da ich mit Ihnen spreche, ist mir das aufgefallen, und ich dachte es sei an der Zeit, den geneigten Zuschauer, Herrn Alfred E., nun darauf hinzuweisen, dass er mit wenigen Handgriffen seinen heimischen Flimmerkasten nun zum Empfang des ersten Geruchsfernsehens in Europa, ja sogar in der ganzen Welt umrüsten kann, dies fast zum Nulltarif.
Es ist ganz einfach, der Zuschauer braucht lediglich ein Paar dicke Wollsocken, eine Rolle gut durchgezogenen Harzer Käse und ein Paar Gummistiefel. Käse in Socken, Füße in Socken, beides dann in die Gummistiefel und eine Woche die Füße unter die Heizung legen. Nach dieser Woche denn die Socken rechts und links neben dem Fernsehgerät dekorativ aufhängen, und schon hat der Zuschauer, falls er noch lebt, den passenden Geruch zu fast allen unseren Sendungen. Lediglich zu ganz besonderen Sendungen, die wir aber rechtzeitig als Großereignis ankündigen, wie etwa das Winterfest der Volksmusik, ist die Mithilfe der Frau Gattin gefragt, denn diese sollte, um den Eindruck des Geruchsfernsehens komplett zu machen, noch eine Tasse kalten Kaffees neben den Bildschirm stellen und einige Mottenkugeln oder Urinsteine in die Lautsprecheröffnungen stecken. Und schon haben sie nicht nur den optischen und visuellen. sondern auch den olfaktorischen Reiz unserer Sendungen in ihrem Wohnzimmer, unsere lieben schon lange verrenteten Zuschauer, die ja meist etwas taub sind aber noch hervorragend riechen können, was ihre Vorliebe für Volksmusik und Florian Silbereisen erklärt."

Ich finde es schön, dass sich ARD und ZDF so sehr um die Zuschauer bemühen, ich hatte doch tatsächlich schon ab und an mal den natürlich an den Haaren (bitte auf mein Profilbild zu schauen) herbeigezogenen Eindruck es handle sich bei den benannten Anstalten des Öffentlichen Rechts um Geldverteilbörsen und Beschäftigungsprogramme für Schauspieler und sonstige Medienblödel die in der freien Wirtschaft auf keinen grünen Zweig kommen und sich nun durch die GEZ-finanzierten Unterhaltungsprogramme auf die Rente vorbereiten, indem sie die bereits berenteten Mitbürger mit herrlicher Unterhaltung versorgen und so sicherstellen, dass sich selbige, nämlich die Rentner, ihres Lebensabends erfreuen können, falls sie die Nachtschwester in den Fernsehraum schiebt und noch genügend Saft im Defibrillator ist um die lieben Zuschauer nach den Sendungen wieder ins pralle Rentnerleben zurück zu holen, wenn zum Beispiel ihr Liebling Florian Silbereisen gesteht, er stünde gar nicht auf Krampfadern und Krähenfüße.

Der Blaue Bock, mein Opa und der Suff

Besonders zur Weihnachtszeit denke ich oft an meinen Opa, der so ziemlich jede Gelegenheit wahr nahm uns, seine ihm mehr oder weniger aus den Lenden entstammende Familie, und natürlich vor allem sich selbst mit Geschenken aller Art zu erfreuen, wobei er selbst die flüssigen Geschenke genoss und wir, die Lendenfrucht, uns mit den aus seinen Selbst-Geschenken resultierenden Ausfälligkeiten begnügen mussten.

So war es bei Opi Brauch, sonntags zwar nicht in die Kirche zu gehen, wohl aber den Wein, ein Geschenk Gottes, wie er, der Opa, immer sagte, gleich für die ganze Gemeinde mit zu trinken. So begab es sich dann auch immer zur Kaffeestunde, dass Opi, nun schon nur noch weniger Sinne mächtig, zum Fernseher wankte oder schlichtweg Omi, die beste Omi von allen, anwies, ihn, den Fernseher, einzuschalten und den verdammten Blauen Bock in die Küche zu holen. Jüngere Leser werden nun vielleicht denken, Opi hätte eine Landwirtschaft betrieben mit Ackerbau und Viehzucht, und wolle nun seinen preisgekrönten Bock mit dem Blauen Band präsentieren. Nun, dem war nicht so, Opi betrieb keine Landwirtschaft, hatte aber schon in seiner Jugend, die, folgt man seinen Berichten aus dem Russland-Feldzug, ebenfalls sehr weinlastig war, reichlich Erfahrungen im Böcke schießen gesammelt und blau zu sein war seine normale Gemüts-und Geistesverfassung. Nein, Jäger war er auch nicht, und ob meine Omi, wie gesagt die Beste von Allen, ihm ein Geweih aufgesetzt hat, ist mir nicht bekannt, das Thema Sex und Liebe kam bei uns nur im Fernsehen vor, und damit sind wir schon wieder im Thema, nämlich bei Opi und dem Blauen Bock.

"Im Blauen Bock beim Äppelwoi", so grölte einst der Mann mit der schebbste Schnuut (ich habe keine Ahnung ob man das so schreibt, nur Opi hat das immer so gesagt) in einer Sendung der damals schon unendlich beliebten ARD, dem ersten Großdeuts...äääh, na jedenfalls kam es in der ARD, produziert vom Hessischen Rundfunk. Heinz Schenk hieß der Entertainer, der für diesen Ohren-und Augenschmauß verantwortlich war, und somit auch für das eine oder andere Glas Wein über den eh schon arg strapazierten Durst von Opi hinaus. Ich sehe ihn heute noch, den gesichtsentgleisten Schankwirt vom Blauen Bock, wie er mit der eigentlichen Wirtin, einer Animierdame, die jeder Hafenspelunke auf Sansibar, (zum Zeitpunkt ihrer Geburt übrigens gerade deutsche Kolonie geworden), zur Ehre gereicht hätte, wie Opi immer sagte, genannt Lia Wöhr, aus einem gigantischen Bembel, (so nennt man die Amphoren, aus denen der Hesse sein "Stöffsche", den Äppelwoi, hektoliterweise trinkt), ständig über Gott und die Welt schwadronierend bis zur geistigen Umnachtung, bei beiden ein recht kurzer Weg, anstösst und den vergorenen Pferdeurin einem halb Verdursteten gleich in sich hineinschüttet um dann lauthals mit der damals schon heftzweckengelifteten Anneliese Rothenberger Operettenlieder zu gröhlen. Der Ausdrück "Gröhlen" leitet sich übrigens von dem Namen Herbert Gröhlemeyer ab, selbiger Name stammt wiederum aus dem altgriechischen, nämlich vom Wort "grönemeyerion", was so viel bedeutet wie "schrecklich ohrenzerfressend singender schlechter Schauspieler, der lieber im Boot untergegangen wäre als eine CD zu be.." da hat der Übersetzer aufgegeben...jedenfalls hört sich Herbert Grönemeyer an wie Heinz Schenk und Anneliese Rothenberger im Duett mit je 4,6 Promille Stöffsche im Blut, sie sehen sich auch ähnlich, der singende Schaupieler und die Operettendame, Herbert Grönemeyer ist der mit weniger Bart...und übrigens auch der mit dem schöneren Busen, na jedenfalls vermisse ich Opi, und den Blauen Bock, auch wenn ich keinen Äppelwoi mag, obwohl der ja gut bei Verstopfung ist, was mich dann aber wieder wundert, denn Heinz Schenk sieht immer irgendwie aus als habe er seit Wochen keinen Stuhlgang gehabt, fast wie Hape Kerkeling, seines Zeichens Blödelbarde und ebenfalls Schaupieler, (man beachte hier den fast schon inflationären Gebrauch der "Berufsbezeichnung" und leider meist mit Berufung verwechselten Tätigkeit des Gesichtsvermietens), und auch er leidet an Verstopfung, was sowohl seinen Gesang als auch seine Weigerung, Nachfolger von Thomas Gottschalk bei "Wetten Dass" zu werden, erklärt, denn er kann nicht so lange sitzen, da Verstopfung zu Problemen führt bei denen nur Faktu-Akut hilft; nicht aber seine Komödie zusammen mit Heinz Schenk, in der er, der verstopfte Holländer, einen Assistenten spielt, der eigentlich nur per Zufall ins Studio kommt und dort zum Star erkoren wird, weil er es schafft als einziger trotz Verstopfung mit einer Blume am Hintern....kurz er spielt einen Hasen...

Also ich vermisse meinen Opi echt, es fing schon damals an, als man ihn eines Sonntags abholte, es waren wohl die Nachbarn, die die Rettung gerufen hatten, weil Opi mit einer gigantischen Mohrrübe in der Hand auf dem Dach stand, die Arme ausbreitete und der auf den Sprung wartenden johlenden Menge verkündete, er sei der Geist des Bembel und gekommen, die Welt von allem Unrat zu befreien, und unetr Unrat verstand Opi alles, das den Aggregatzustand "flüssig" hatte, aber mit weniger als 5 Promille daher kam. Wieso Opi eine Mohrrübe in der Hand hatte, dass erschließt sich mir heute noch nicht, vielleicht lag es an seinen prophetischen Gaben, oder sie, die Mohrrüben, wirken ebenfalls bei Verstopfung.

Opi war es auch, dem als erster die frappante Ähnlichkeit von Heinz Schenk und dem hochverehrten Bischof von Mainz, Herrn Kardinal Lehmann, auffiel, was ihn dann dazu verleitete, tagelang Überlegungen anzustellen, wie viel Äppelwoi wohl nötig ist um eine zünftige Predigt im Hohen Dom von Mainz zu halten. Wir, die Leidtragenden der ganzen Geschichte, konnten ihn gerade noch vor dem Hochamt am Ostersonntag abfangen, als er äppelwoi-seelig Heinz Schenk in seiner selbst verfassten Predigt heilig sprechen wollte.

So erlebt man immer wieder spannende Geschichten, hat man etwas zu erzählen, wenn man an seine Vergangenheit denkt, an das, was man liebte, oder auch nicht liebte, und oft ist das, was einem in Erinnerung bleibt, in Wirklichkeit ganz anders gewesen, vielleicht gar nicht so lustig, oder vielleicht gar nicht so sarkastisch und bösartig, wie ich es schreibe, sondern eher traurig...aber wer weiss das schon so genau....

Das Eigentor des Herren zu Guttenberg

In Fortsetzung meines kleinen Kommentars zur Kreditklemme unseres Herrn Bundespräsidenten und die damit verbundene Nicht-Enttäuschung mangels einer guten Erwartung meiner-und wahrscheinlich auch Ihrerseits komme ich nicht umhin mich zu fragen, was denn den Herren zu Guttenberg, neulich erst ausgezeichnet mit dem Ehrenpreis von Rank Xerox. Canon und Kyocera, allesamt namhafte Hersteller von Kopiergeräten, Ex-Doktor, Ex Verteidigungsminister, Ex-idol einer Jugend, die den schneidigen Herren im Feld bewunderte, als er unter seinen Soldaten medienwirksam vor der Kanone stand, tja, er schießt eben gerne, der Ex, aus der Hüfte heraus, wie einst John Wayne, und die Kanone, hm, da war doch schon mal was, auch mit einem Adeligen, einem Herrn von...ach ja, Münchhausen war es, der behauptete, auf einer Kanonenkugel über die feindlichen Linien...und einige andere Lügengeschichten mehr...man nannte ihn den Lügenbaron, der sich mit falschen Federn...ich will da keinen Zusammenhang herstellen, das liegt mir fern, völlig fern, das Eine hat mit dem Anderen natürlich nichts zu tun, es ist eben nur dass ich recht verwirrt bin in letzter Zeit und manches so aus dem Blick verliere, was ich da so schreibe, ist keine böse Absicht, die Arbeitsüberlastung, gell, da kann es schon mal passieren dass man den Überblick ein bischen verliert über das, was man so schreibt...und ich bin ja auch kein Doktor...noch nicht, aber sobald ich Bundespräsident bin leihe ich mir Geld von einem Unternehmer mit dem ich keine Geschäfte mache und kaufe mir einen Kopierer, dann klappt es auch mit dem Doktor...oder ich drucke gleich Geld, viel Geld, und dann mache ich meine eigene EU auf, dann kann ich endlich machen was ich will, muss mich an keine Gesetze mehr halten, keine Verfassung mehr beachten, ach ja, das wird schön, und ich schreibe ein Buch, in dem ich Alle ganz ganz mies mache, nur weil die mich nicht mehr mitspielen haben lassen, und ich mich lächerlich machen musste mit einem Job, von dem ich keine Ahnung habe, oder eben doch, denn der, der am meisten Eigentore schießt, der kam schon immer ins Tor, besonders wenn er Theodor heisst.

Früher hieß es: Und hast Du einen Opa, dann schick ihn nach Europa, heute ist das anders, da muss man nicht mehr alt und verkalkt sein, um nach Europa zu kommen, zu den schönen, ruhigen Pöstchen, man muss nur genug genug Dreck am Stecken haben, und das haben ja genug...

Donnerstag, 24. November 2011

Niggo62 unter falschem Verdacht

OMG, eine der bei mir privat wie beruflich am meisten genutzten Abkürzungen, also Oh Mein Gott, was hab ich da wieder mal mit wem wann wo gemacht?

Kurze Antwort, ich weiss es nicht. Ehrlich, keine Erinnerung, kein Schimmer meiner nun beim Selbstgooglen (neue form der Masturbation, auch Googlebation genannt) ans Licht gekommenen Schandtaten, die nun für Jedermann offen zu lesen sind, aber da ja die Mehrheit der Deutschen weder Lesen noch einen Computer bedienen kann sind es dann doch wieder nicht so viele, na jedenfalls werde ich dort mit Dingen und Personen sowie Taten in Verbindung gebracht die ich weder kenne, weder begattet noch gezeugt habe. Ich bin unschuldig, bitte das zur Kenntnis zu nehmen.

Ich bin weder Kaninchenzüchter, noch treibe ich irgendwelchen Bogensport, generell ist mir Sport zuwider, sei es nun am Reck oder am Barren, ich gehe nur ab und an mal schwimmen, aber auch dies nicht im Verein, obwohl da ja Sport am schönsten sein soll, aber ich bin zwar mit Glied aber deswegen noch lange nicht Mitglied.

Jedenfalls habe ich mit dem ganzen Kram da im Internet Nichts, aber auch gar nichts zu tun, weder mit den Bildern, meist von nackten Männern, noch mit den Artikeln, meist üble Schmähschriften, deren Inhalt ehrbare Bürger und Institutionen wie die von uns Allen so sehr geliebte Bundesregierung oder den Öffentlich Rechtlichen Schund..äh..Rundfunk arg in Bedrängnis bringen könnten, nähme denn einer den Autor dieser Pamphlete ernst. Ich bin es nicht, der über Linke und rechte, über Politiker und Banker, über Stars und solche, die glauben es zu sein, herzieht, sie der Lächerlichkeit preisgibt.

Ich schaue Tatort, jeden Sonntag, und höre Volksmusik, ich esse Tsatziki und polnische Brühwurst, sogar beides zusammen, und ich trinke Vodka, wie man sich denken kann das nicht zu knapp. Man sieht, ich bin weltoffen, und so sehen mich auch meine Nachbarn, die ich allesamt hoch verehre, und das kleine Malheur mit dem nackten Gartenzwerg der sein Teil ..na ja, ich meine Fehlerchen macht jeder mal.

Da gibt sich einer für mich aus, irgendeiner, der mir schaden will, vielleicht ist es ja der Nachbar, der in seinem dunklen Keller an der Entwicklung einer Atombombe für den Iran arbeitet...aber das habt ihr nicht von mir....

Nur Mist im Kopf, und drei Rattenköpfe hören zu

Der iMac ist wieder zu Hause, bei Papa
OMG, der Tag heute ist einfach so an mir vorübergeplätschert, fast so, als ob es ihn nie gegeben hätte. Nichts habe ich getan, zumindest nichts das man sehen kann. Es ist die Crux des Computerzeitalters, dass man eben nicht mehr richtig sieht, was man an Arbeit den ganzen Tag über geleistet hat. Es ist eben nichts handfestes da, nichts das man anfassen kann, nichts das man wegtragen kann, nichts das real Platz weg nimmt, es ist alles nur virtuell, irgendwo im net oder als Signatur auf der Festplatte vorhanden, nur lesbar mit den Geräten, die man auch bemüht hat um es zu schreiben..es, ja was denn es, was ist es, das ich heute getan habe, geschrieben habe?

Nicht einen einzigen Brief habe ich geschrieben, dabei hatte ich mir fest vorgenommen, heute das Rezept für mein Tens-Gerät an die Medizinbedarfs Firma zu schicken, ich hatte mir vorgenommen einem alten Freund zu schreiben, der schon lange auf Post wartet, einem Freund, der von emails nichts hält und der sich einen richtigen, vom Postboten überbrachten Brief wünscht. Na ja, er wird es wissen, es gehen eben nicht alle Wünsche in Erfüllung, er ist es gewohnt, zu warten. Aber ich könnte ja mal anrufen bei ihm..hm, ach nee, ich schick ihm ne sms, da kann er mich nicht in lange Gespräche verwickeln, die eh nur in dem Vorwurf enden, ich hätte ihm nicht geschrieben. Aber ne sms schreibe ich ja auch, aber die klingelt nur und hat nicht zur Folge, dass der Postmann bei ihm klingelt und ihm etwas aushändigt, aber ja, das kann sein, vielleicht hat er ja eine nette blonde Postbotin, und deshalb soll ich ihm vielleicht schreiben, damit die zu ihm kommt..ja bin ich denn nur noch für das Sexualleben Anderer verantwortlich, Frechheit so was...der soll warten, es ist noch nicht Weihnachten...

Nichts habe ich getan, keine Wäsche gewaschen, es warten Berge von Schmutzwäsche auf mich, aber was mache ich, ich poste irgendwo kleine schmutzige Bildchen, auch noch von nackten Männern, na ja, die muss ich wenigstens nicht anziehen oder deren Wäsche waschen, wäre ja noch schöner wenn ich noch die Wäsche anderer Männer waschen müsste, aber die Männer, deren Bilder ich auf schmutzigen kleinen Seiten poste, die selbst würde ich schon mal ganz gerne waschen, oder noch besser, mit ihnen, den nackten Männern in die Badewanne steigen...nicht mit allen zur gleichen Zeit, aber mit einem oder zwei, das wär jetzt ganz nett zur kalten Abendzeit, vielleicht mit einem Glas Sekt oder so..

Ich werde sie noch machen müssen, meine Wäsche, denn ich brauche meine Unterwäsche, die alte, für die Arbeit, die Schlabberunterwäsche, in der alles rumhängt, frei und ungebunden wie ich selbst es bin.

Nicht mal fern gesehen habe ich heute, nicht mal nachrichten, obwohl der Fernseher läuft im Hintergrund, Pro Sieben, Die Simpsons laufen da grade, aber es interessiert mich nicht so wie sonst, ich hab das Verhältnis mit meinem Fernseher, welches einst eng und innig war, etwas abkühlen lassen in der letzen Zeit, und das hat auch wieder den gleichen Grund, es liegt nämlich daran, das mein iMac wieder im Hause ist, mein geliebter Apple iMac, 24 Zoll Bildschirm, aluverbrähmt, ach, er ist schon eine Augenweide, mein Mac. Mit ihnm schreibe ich grade, er hat mich unterstützt in meinem Bemühen, die schmutzigen kleinen Seiten im Internet, die ich betreibe, mit noch schmutzigeren Bilderchen zu füllen, alles virtuell versteht sich, ich weiss gar nicht mehr wann ich das letzte Papierfoto in der Hand hatte, schmutzig oder nicht, ich weiss es nicht mehr, so lange ist es her. Gibt es das überhaupt noch, Leute die Bilder machen und sie dann beim Fotolabor entwickeln lassen, nur um sie nachher ihren Freunden zu zeigen, egal ob schmutzig oder nicht? Ich kenne keinen, der so einen Apparat hat, mit dem man Papierbilderchen machen kann, oder besser noch machen muss, alle meine Freunde machen ihre Bilder, mit Vorliebe natüürlich schmutzige kleine Bilderchen, mit einer digicam.

Ach ja, etwas habe ich doch noch mitbekommen, Berlustconi ist weg, er ist zurückgetreten, wohl wegen irgendwelcher schmutzigen Bilderchen..na ja, es wurde auch Zeit, obwohl jetzt auch Italien denn ziemlich in der Luft hängt mit dem Euro und so, na hoffentlich findet sich einer, der das wieder richtet, aber in Italien ist ja Krise, wenn es nicht kriselt, weil die dann nichts zu tun haben die Italiener und ur auf dumme Gedanken kommen, wenn es ihnen mal zu gut geht und sie ordentliche Verhältnisse haben mit einer stabilen Regierung und so, wie bei uns, mit der Angela und dem Guido, nur den Gabriel, den von der SPSED, den hab ich schon lange nicht mehr gesehen oder gehört, is aber auch nicht so schlimm dass der untergetaucht ist, denn einen wirklich konstruktiven Beitrag habe ich von dem bisher noch nie wahrgenommen. Und er wird wohl auch nicht damit anfangen, mal etwas produktives beizutragen, immer nur meckern, wie eben üblich bei seiner Partei, oder mit Vorschlägen, bei denen es einem richtig übel wird, wie neulich, als er Tonnen Deutscher Blankopässe nebst Scheckbuch über der Dritten Welt nahe Ankara abwerfen lassen wollte.

Ist zum Glück gescheitert, die Türkei war gerade damit beschäftigt, ihre Landsleute in Deutschland davon zu überzeugen, man müsse als Besitzer eines Deutschen Passes nicht auch noch die deutsche Sprache verstehen, das sei gegen die Menschenrechte. Oder so ähnlich, ich kenne mich da nicht so aus welche Sprache man in dem Land spricht, in dem man nun schon seit fast 50 Jahren lebt. Ich lebe erst seit etwas mehr als 49 Jahre hier, und ich verstehe immer noch nicht alle Menschen hier, wohl auch weil ich mich bisher nicht in einem Volkshochschulkurs Türkisch für Anfänger eiungeschrieben habe und somit nicht bereit war, mich zu integrieren.

Na ja, und dann der rechte Terror, mann was hat der Geheimdienst da wieder geschludert, hat völlig versagt, ist aufgeflogen, so wie Petra Roth das gestern Abend gleich wütend konstatiert hat, wie üblich mal wieder besser informiert als alle anderen, oder besser gar nicht, aber Hauptsache mal wieder gehetzt gegen den Geheimdienst, gegen den Verfassungsschutz, der könnte ja auch noch den eigenen Reihen gefährlich werden, wenn da so gewisse grüne Umtriebe ans Licht kämen...also lieber mal jede Gelegenheit nutzen und schießen, obwohl das Ziel vielleicht nicht das Richtige ist, zumindest nicht bewiesen...

Aber gelacht hab ich gestern, über wen wohl, na, über wen wohl...RICHTIG, über Oscar und die Sarah hab ich gelacht, die sind jetzt ein Paar, der schöne Oscar und die Sarah, die ..ach nee, es ist anders rum , die schöne Sarah und der andere Oscar..na hoffentlich kann Sarah auch kochen, sonst muss wieder ein Koch her, in die Villa der Roten Genossen...Wer da wohl putz bei den Beiden, denn das Arbeiten haben die selbsternannten Klassenkämpfer, die Chefs der Arbeiterklasse ja nicht gerade erfunden....

Ach ja, so ist es an mir vorübergeplätschert, das Wochenende, eines der letzten vor der schrecklichen Adventszeit, in der mich nur die Kerzen auf dem Kranz daran erinnern, dass es bald Weihnachten ist in diesem unserem Lande, und natürlich die Kälte, die Angst vor steigenden Heizölpreisen, steigenden Elektronikpreisen und die Angst, dass Jamba wieder einen Schnuffel-Weihnachtssong zum Download anpreist, denn dann ist es echt vorbei mit der schönen, alten Gemütlichkeit zum Advent.

In diesem Sinne, allen meinen Lesern noch einen schönen Sonntag Abend, und wem ich jetzt Lust gemacht habe, meine kleinen schmutzigen Bildchen kann man auf Tumblr bewundern. Aber nicht rattig werden, gelle, Sonntag ist der Tag des Herren und darum sündenfrei!

Permalink

Sigmar Gabriel, der Erzengel der SPD

Tatsächlich, Sigmar Gabriel lebt noch...
Tatsächlich, er lebt noch, zwar vermindert, aber er lebt noch!

Sigmar Gabriel, Vorsitzender einer längst vergessenen einstigen Volkspartei, in Historiker-Kreisen SPD genannt, lebt, er wurde im Laufe der Woche gesichtet, Einige Wenige sollen sogar seine Stimme vernommen haben, aber was er so genau sagte, nun, es wird wohl keiner hingehört haben, denn wie üblich war es nur leeres Gerede, sinnloses Geschwafel, vorgetragen in einer Sitzung des Bundestages, in der die meisten Anwesenden sich sowieso nur mit dem vom Volk gesponsorten iPad beschäftigen oder interessanteren Reden lauschen, etwa der der Kannzlerin, die ...oh, Schreibfehler, ich korrigiere, Kanzler kommt ja nicht von Können, sondern von Kanzel, deswegen schreibt man das ja nur mit einem n..also, zurück zum wieder aufgetauchten Erzengelchen Gabriel, na er ist wieder da, wie üblich meist dort, wo ihn 1. keiner sehen will und 2. da, wo die anderen schon längst waren, er meint, seine Anwesenheit sei aber auch dringend erforderlich, was aber stets an Punkt 1 scheitert.

Na jedenfalls hat er geredet, nicht etwa dass er einen konstruktiven Beitrag zu einem wichtigen Thema beisteuerte, nein, in der nur ihm, dem Erzengel, eigenen Art salbaderte er wieder einmal um das Thema herum, es kam lediglich zum Ausdruck dass alle Anderen es falsch machen und er könnte es alleine besser, wenn, ja wenn, er denn dürfte, aber da sind wir wieder bei Punkt 1, und somit ist er erneut gescheitert. Ein Mal, nur ein Einziges Mal, bitte einen konkreten Vorschlag, bitte, es geht um die Wurst, Herr Engel, einen konkreten Vorschlag, wie man den Karren aus dem Dreck ziehen kann, eien Lösungsvorschlag zur Euro-Krise, das wollen wir hören, keine Selbstbeweihräucherung und auch nicht das übliche "Ich bin gegen Alles, vor allem wenn es von den Anderen kommt". Leider sind eben alle anders, und die anderen Vorsitzenden der SPD waren es auch, anders eben, denen hat man wenigstens zugehört, wer konnte schon einen Willy Brandt überhören, oder gar einen Helmut Schmidt, denen passten wenigstens die Schuhe, die sie trugen.

Tja, mit den Schuhen der großen Vorsitzenden ist das so eine Sache, Manchem passen sie, Manchem eben nicht, aber gerade dann, wenn einem die Schuhe zu groß sind, sollte man drauf achten wo man hingeht, und wenn man denn schon irgendwo ist, wo Punkt 1..ach ja, Sie wissen schon...

Jedenfalls bin ich doch ganz froh, dass es ih n noch gibt, den Erzengel Gabriel, wofür war oder ist der eigentlich im Himmel zuständig, der echte Erzengel Gabriel, der hier unten ist anscheinend nur für das Meckern zuständig, nicht für das Machen!

Permalink

Samstag, 12. November 2011

Weltreise nach Waiblingen, ich lasse alle Hoffnung fahren.

Meine Reise nach Waiblingen...ich lasse alle Hoffnung fahren...
Dankenswerter weise hatte ich neulich wieder einmal eine Einladung in Waiblingen, eine Einladung der unangenehmen Art natürlich, und so startete ich den Versuch, meinen knackigen Arsch in die Stadt zu karren, diesmal sogar ökologisch korrekt, nämlich mit dem Bus, unser Ober-Öko, der sehr verehrte Herr Ministerpräsident des Landes Baden Württemberg, den ich ja auch gewählt habe, damit Ihr mal seht wie es kommen kann, wenn man betrunken wählt, na jedenfalls habe ich mich entschlossen mit dem Stadtbus zu fahren, was erstens naturschonend ist, zweitens bei den momentanen Spritpreisen auch den Geldbeutel schont und drittens, was ein angenehmer Nebeneffekt ist, auch Stoff zum Böse-Geschichertn-Schreiben liefert, kann man doch in dieser Gegend sicher sein, wieder einmal haarsträubende Storys zu erleben.

Da ich 3 Minuten von der Bushaltestelle entfernt wohne dachte ich mir dass 20 Minuten eigentlich ausreichen müssten um an die besagte Haltestelle zu gelangen, es müsste auch noch Zeit genug sein um in dem auf dem Weg liegenden Zeitschriften- und Bürowarenladen (hier kommt schon mein äußerstes Wohlwollen zu Tage) eine Fahrkarte zu erstehen, eine Viererkarte für vier Fahrten, 1 Zone, hier nicht die ehemalige sowjetisch besetzte Zone, sondern eine der in einem Hübschen Diagramm dargestellten Preiszonen, die selbst ein Adler nur in 100-facher Vergrößerung erkennen kann, ein Brillenträger wie ich ist da völlig hilflos, besonders wenn die BRille durch Hartz IV bewilligt wurde. der Nichtadler läuft also ständig Gefahr, sich durch seinen Fehlblick des Schwarzfahrens schuldig zu machen, wobei auch die völlige Inkompetenz des Zeitungsladenbesitzers beiträgt, der nicht müde wird darzustellen, er habe von den Dingen, die er in seinem Laden verkauft, absolut keine Ahnung, er könne aber gerne mal nachsehen, nach dem Diagramm suchend seine Menscheneigenschaft verflucht uns sich dann ebenfalls geschlagen gibt, da er momentan nicht über den zum Entziffern des Diagramms notwendigen Adler verfügt. Egal, irgendeine Fahrkarte musste her, und ich hatte ja 20 Minuten Zeit. Genügend, sollte man denken, ungenügend, sollte ich erfahren.

Wie üblich hatte ich Pech, denn die Dorftratschtante stand im Laden, ihren ausufernden Busen über den Ladentresen gebeugt blätterte sie in einem Magazin, das ich trotz fehlenden Adlerblicks als das Goldene Blatt ausmachen konnte, eine der Zeitschriften, die dem durchschnittlichen Dorfbewohner von Anspruch her gerade noch zuzumuten sind, aber das Bittenfelder Kartoffelblatt und der Mostbote waren wohl vergriffen. Ich durfte mir also geschlagene 10 Minuten die Neuigkeiten über Prinz Botho den Bammeligen und seine angetraute Gräfin Habniximkopf sowie den DSDS Verbrecher Menowin GarnichtmehrsoFröhlich anhören, dabei abwechselnd den Blick auf die Uhr und das dem Platzen nahestehende Kleid der Dorfschönheit richtend.

Nachdem denn nun nach 12 Minuten fast der gesamte Hoch-und Tiefadel durchgehechelt war konnte ich dann doch eine Fahrkarte erwerben, deren Tauglichkeit sich allerdings ohne mitgebrachten Adler..na sie wissen schon..nicht überprüfen lies, aber ich habe ja für solche Notfälle immer 40 Euro Schwarzfahrer-Notfallgeld dabei. Nun aber fix, mit Fahrkarte, zu Haltestelle, damit ich es nicht verpasse, dem Bus, den ich nehmen wollte, hinterher winken zu können. Das ist mir gelungen, der erste Erfolg des Tages, sehe ich einmal von meinem Toilettenbesuch ab. Der Bus war übrigens schön sauber gewaschen, was ich so von hinten sehen konnte. Wäre schön gewesen, drin zu sitzen und das zu genießen, aber man kann ja nicht alles haben, was sich übrigens auch auf die Sitzbank an der Haltestelle übertragen lässt, denn auch dort war es mir nicht vergönnt, mich setzen zu können, da ich sonst in der Spucke der Dorfjugend ausgerutscht wäre.

In meiner nun halbstündigen Wartezeit beschloss ich die Zigarettenindustrie und somit auch indirekt über die Tabaksteuer den Staat zu unterstützen, was mir eine üble Beschimpfung durch Frau Peinlichsenf einbrachte, einer Dame, die, ihre verdiente Rente genießend, ihre Zeit damit verbringt, ungefragt und Peinlichkeiten verbreitend ihren Senf überall dazu gibt, fast wie ich, allerdings mündlich, da des Schreibens unkundig, wie die Mehrheit der Dorfbewohner. Mit der deutschen Sprache steht man in meinem Dorf eh auf Kriegsfuß, was sich auch im Bus bemerkbar machte, der dann doch noch mit kaum merklicher Verspätung ankam. Er hatte sich wohl in einem Pferdeapfel festgefahren.

Pflichtgemäß stempelte ich meine adlerungeprüfte Fahrkarte, stieg auf einen Sitz in der Mitte des Wagens und merkte erst da, welch hübscher junger Mann sich in angeregtem Gespräch mit dem Fahrer befand, wirklich eine Augenweide war er, schlank, dennoch mit wohlgeformtem Hintern, einem Engelsgesicht und wunderschönen Augen..sollte ich ihm meine Fahrkarte zur Prüfung aushändigen? Eher nicht, es muss wohl ein Freund des Fahrers gewesen sein, der sich in einer mir fremden Sprache mit dem Traummann unterhielt, bewundernswert, dass er nebenbei auch noch auf den Verkehr achten konnte und es kaum zu größeren Zwischenfällen kam, sieht man einmal von den beiden Notbremsungen ab, die der Bus hinlegte, als der Fahrer doch noch im letzten Moment merkte, dass er einem Feuerwehrauto mit Blaulicht und kurz darauf einem Leichenwagen die Vorfahrt nahm. Ich habe es dem Fahrer nicht krumm genommen, erstens kommt er anscheinend aus einem fernen Land, zweitens spricht er unsere Sprache nicht und drittens hätte selbst ich nur Augen für den knackigen Traum gehabt, ich hätte Busfahrer werden sollen, vielleicht in Anatolien oder Apulien. Egal, wenn ich einen Busfahrer hätte haben wollen der Deutsch spricht hätte ich eben einen Bus auf Mallorca nehmen sollen. Hier, in dem Nichtverstehen des Busfahrers, rächt sich meine Weigerung, mich in meinem Geburtsland zu integrieren und endlich Türkisch zu lernen.

Da stand er nun, der Traum, seinen dunkelbraunen Haarschopf zum Fahrer gebeugt, direkt neben ihm, dem Fahrer, dem ich meine Sicherheit gerne anvertraut hätte, hätte ich nur genügend Valium heute morgen eingeworfen, aber das verträgt sich ja schlecht mit dem Viagra, das ich um stets bereit zu sein schon in meinem Frühstückskaffee aufgelöst trinke, eben um solchen Situationen wie dem Traummann neben der Fahrerkabine gewachsen zu sein. Ganze 2 Haltestellen konnte ich den Blick auf sein prächtiges durchtrainiertes Hinterteil genießen, dann kam die von allen Fahrgästen so gefürchtete Haltestelle am Clubhaus der Schokoladenfreunde Waiblingen. Hier war dann Schluss mit Lustig.

Der Fahrer bekreuzigte sich, als er die Horde der tapferen Schoko-Freund sah, allesamt weiblichen Geschlechts, er warf einen kurzen Blick auf die angaben zur maximalen Zuladung seines Gelenkbusses und rechnete wohl überschlagsmäßg aus, ob die vier Schokofreunde die Obergrenze sprengen würden, waren doch noch sechs andere Fahrgäste in dem nur für 150 Leute zugelassenen Bus. Die weiblichen Schokofreund ließen schnell die letzten Tafeln Milka und Ritter Sport in ihren weit aufgerissenen Mündern verschwinden und nutzten dann den Kinderwageneingang um den sich ohne Niveauabsenkung in die Knie gehenden Bus zu besteigen. Hier ein kurzer Dank an die Hersteller der Federung des Busses, es muss deutsche Wertarbeit sein die solche Belastungen aushält. Der Fahrer, nun sehr um die Sicherheit seinen Busses bemüht, verteilte die Sitzlast, eine der Damen vorne, eine hinten, und eine in der Mitte rechts, und eine, natürlich die hübscheste, genau, neben mir. Macht nichts, ich mag auch Schokolade, habe sie oft und wirklich gern gegessen, allerdings in meinem ganzen bisherigen Leben (48 Jahre) nicht so viel wie eine der Damen an einem Tag.

Ich machte es mir also denn nun auf dem mir verbleibenden Viertel meines teuer erkauften Sitzplatzes bequem, beglückwünschte mich meiner Qualitäten als Schlangenmensch und lauschte dem Ächzen und Stöhnen des Busses, als dieser mit voller Kraft langsam anfuhr. Vielleicht waren andere Clubmitglieder der Schokoladenfreund Waiblingen bei der Hinfahrt ins malerische Dörfchen mit dabei, was nun auch die leichte, kaum merkliche Verspätung und die mit Schokoladenpapier verstopften Gänge erklärt.
Leider konnte ich den Hintern des jungen Mannes nicht mehr bewundern, da eine der Damen ja vorne zum Gewichtsausgleich platziert worden war, und sie Dank ihrer Körperfülle den Blick auf das Vorderteil des Busses versperrte. Nun, eigentlich ganz gut, so konnte ich trotz aufgelöster Viagra und trotz des Wissens um den knackigen Po den Bus an meiner gewünschten Haltestelle verlassen ohne mir eine Zeitung vor den Schritt halten zu müssen. Auch hier ergeht mein dank an die Schokoladefreundinnen Waiblingen.

Meinen Termin hab ich übrigens verpasst, der Bus zurück ging 1 Stunde später, sodass ich zum Abendessen wieder zu Hause war. Es gab Schokolade.

Permalink

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Grass und das Grässliche....ja...
Ich kann es zwar nicht so gut wie Grass, besonders...
Niggo62 - 26. Mai, 09:35
Der Islam als real existierender...
Letztendlich ist Alles, das in Deutschland ist, existiert,...
Niggo62 - 17. Mai, 11:14
NRW und das Problem der...
Was ist an Salatfisten so schlimm? Man hat bestimmt...
Niggo62 - 10. Mai, 22:47
Person und Gewissen...ja...
Da sang doch mal jemand etwas von Bananen, die es wohl...
Niggo62 - 5. Mai, 20:30
Meine 3 Lieblingsfilme...
blog challenge: Meine drei Lieblingsfilme (Würg) Welchen...
Niggo62 - 3. Mai, 11:18

Links

Archiv

April 2025
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt dieses blogs: Daniel Lukas Abele called Niggo62 called Danitherabbit Hochdorfer Strasse 7 71336 Waiblingen email: d.abele1@web.de

Free Text (2)

Suche

 

Status

Online seit 4892 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 26. Mai, 09:35

Credits

Mein Lesestoff

RSS Box

Web Counter-Modul

Gesehene Filme

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Cinema
Coming soon
Darauf warten wir doch alle
I hate this...
Lyrics
My gay life´s diary
Niggo62 in danger!
nightmare in Waiblingen
Nonsense
OMG
Psychoterror
That´s me
That´s the reason why
Times passed by
Tolle Vorbilder
TV
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren